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Donnerstag, 1. Mai 2025

Fiese Masche: Autoverkauf mit Spätfolgen

 

Ich wollte nur mein Auto verkaufen. Jetzt bin ich Tatverdächtiger in drei Bundesländern.




04. April 2025, 19:50 Uhr. Ein stinknormaler Freitagabend. Ich stehe vor meiner Tür, drücke einem Rumänen den Autoschlüssel in die Hand – und denke: „Wieder einer dieser Facebook/Mobile/Kleinanzeigen-Marktplatz-Schnapper, 300 Euro in bar für ein Auto ohne TÜV, passt schon.“
Tja. Spoiler: Hat nicht gepasst. Gar nicht.

Verkauf abgeschlossen – Ärger fängt an

Die Jungs kamen mit einem Autotransporter. Drei Mann, einer davon über 60, zwei jüngere, einer davon redet mit mir über „sein Kumpel, Ford-Werk Köln-Niehl, gute Arbeit, schnelle Reparatur“.

Dienstag, 30. November 2021

E-Auto im Test: Polestar 2

Der Polestar 2 ist ein vollelektrisches Auto aus dem Volvo-Konzern. Ich durfte ihn letztens in Köln auf eine Probefahrt mitnehmen. Warum er nicht mein nächstes Auto wurde, aber vielleicht das übernächste, erfahrt Ihr in meinem Testbericht.


 Hier das vollständige Video:



Die technischen Daten und Ausstattungsvarianten könnt Ihr Euch alle auf der Polestar-Homepage anschauen. Ich fasse für mich zusammen: Für schnelle Fahrten von A nach B reicht die Motorisierung locker aus. Ich hatte das Single-Drive Modell ohne Allrad und auch das kann einen gut in die Sitze pressen, wenn man sich auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn-Auffahrt von vorsichtigen 40 Kurven-km/h per Kickdown innerhalb weniger Sekunden vor einen Brummi setzen will.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Meine Lieblingspodcasts. Sie machen aus mir einen besseren Menschen.

Die Sonne knallt vom Himmel. Ich liege regungslos im Sand. Aufstehen wäre jetzt keine gute Idee. Denn um mich herum tobt eine große Schlacht zwischen Elfen, Zwergen, Hobbits, Trollen, Orks und weiteren Bewohnern Mittelerdes. Ich hoffe, dass ich hier lebendig als Beobachter herauskomme. Dann spüre ich auf einmal, wie eine Flüssigkeit an meinem Arm entlang fließt. Ist es Blut? Meins? Das eines anderen? Nein, es ist kalt. Ziemlich kalt sogar. Mensch, wer ärgert mich da? Ich öffne blinzelnd die Augen und blicke in das schmunzelnden Gesicht meiner Partnerin, die neben mir am Strand von Cala Millor auf Mallorca liegt. Sie fragt, ob wir dem Melonen-Mann etwas abkaufen wollen. Ich ziehe die Kopfhörer ab, halte die Herr der Ringe CD im Discman an und bin wieder in der Realwelt angekommen. 

Ich war schon immer leidenschaftlicher Zuhörer. Sowohl zum Entfliehen in fremde Welten, aber vor allem auch zur Aufnahme neuer Informationen. Bei meinen frühen Walkmans war es mir wichtig, dass diese nicht nur Kassetten aufnahmen, sondern auch ein Radio eingebaut hatten, mit dem ich aktuelle Beiträge hören konnte. 

Freitag, 8. November 2019

Dieselskandal – Rechtsprechung entwickelt sich geschädigtenfreundlich, Verjährung droht

Gastbeitrag mit freundlicher Übernahmeerlaubnis eines Service-Artikels von anwalt.de:

Zurzeit haben Eigentümer von Dieselskandal-Autos wirklich sehr gute Chancen, einen Ausgleich für die Softwaremanipulation zu erhalten. Sehr viele Landgerichte und auch einige Oberlandesgerichte (z. B. das OLG Köln, Az.: 18 U 70/18) in zweiter Instanz sprechen den Autobesitzern den bezahlten Kaufpreis gegen Rückgabe des Fahrzeugs zu.

Einige Landgerichte sogar ohne Abzug einer Nutzungsentschädigung für die seit Anschaffung gefahrenen Kilometer. Oft lassen sich nach einem Gerichtsverfahren Vergleiche erzielen.
Sie hat gut Lachen. Sie steht vor einem Benziner. Foto: Warumfoto

Dienstag, 22. Oktober 2019

Fridays for Future - Photovoltaik for me

Wir haben uns angesichts der Klimaschutzaktionen wie Fridays for Future mit dem Thema Eigenbeitrag im Eigenheim beschäftigt. 

Dafür haben wir uns von einigen Anbietern für Photovoltaik (PV) beraten lassen. Denn die Sonne schickt ja schon eine ganze Menge Energie runter. Das merken wir vor allem unter unseren Dächern im Sommer deutlich. Die muss sich doch sinnvoll nutzen lassen.

Tetraeder (als Symbol für Kohlenstoff) in Bottrop mit aufgehender Sonne im Hintergrund.


Tatsächlich sieht so eine "Bierdeckel"-Kalkulation gar nicht schlecht aus:

(Sorry für den schlechten Umgang mit dem Zettel. Der lose Transport in der Handtasche tat ihm nicht gut. Ein Klick aufs Bild vergrößert die Darstellung).


Bei einem geschätzten Beispiel-Invest von 5.000€ hat man diesen in 14,6 Jahren raus.


Mittwoch, 3. Juli 2019

Online-Flugfreigabe für Freizeit-Drohnenpiloten in den USA und EU

Drohnenaufnahme von den Florida-Keys
Gute Nachricht für alle Hobbypiloten ("recreational flyers") in den USA. Und damit auch schlechte für die in der EU. Die Luftaufsichtsbehörde FAA will das moderne Luftraum-Freigabeverfahren LAANC in Kürze auch für Hobbyflieger einführen.
Die aktuelle Regelung sieht vor, dass im Abstand von 5 Meilen rund um einen Flughafen der Tower vom Piloten kontaktiert werden muss.

Gerade an beliebten Urlaubszielen wie z.B. Florida scheint aber neben den großen internationalen Flughäfen in Miami, Orlando und Co. auch noch jeder zweite Millionär seinen Privatflughafen zu haben. Quasi fast die ganze Küste ist beschränkt befliegbarer Luftraum.

Freitag, 6. März 2015

Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 6/6 - Nachlese

Inhalt:

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese



In diesem Teil werden noch ein paar Sachen nachgetragen, die nicht mit konkreten Reisestationen zu tun hatten und es gibt unser Fazit dieser schönen Reise.


Fotografie

Praktisch: DSRL-Regenüberzug

Die Bilder sind überwiegend mit einer Panasonic Lumix FZ150 entstanden. Hier mein der Kaufbericht dazu.










Für die Bilder in Norwegen habe 2 Zubehörteile gekauft:

1. 

Mit Verlaufsfiltern kann man zu hellen Himmel abdunkeln und so dann die Unterbelichtung der Landschaft verhindern. Theoretisch. Diese Filter hier sind aber mit 35 Euro eher günstiges Spielzeug gewesen. Ihre optische und mechanische Qualität ist .... naja ... gut zum Einstieg in das Thema.


Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 5/6 - Tage 16-20



Inhalt:

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese






Tag 16: Trondheim 4 von 4 - Ringebu, E6 und Landschaftsroute Rondane



Aufbruch aus Trondheim nach 3 tollen Tagen. Wir lassen unsere Deutschen Mitbringsel bei unseren Freunden, die neben Whiskey auch Zahnpasta bestellt haben. Noch kurz die Fährdaten online gecheckt. Abfahrt Oslo-Kiel um 14 Uhr, Preis ca. 450 EUR, Ankunft in Kiel um 10 Uhr am nächsten Tag. Etwas ärgerlich, dass wir mit unserem WoMo 2 cm über der nächsten Höhenstufe liegen, was gleich einen Preisunterscheid von 130 EUR ausmacht. Und irgendwie scheint in dem Preis nur die Kabine, nicht aber das Essen inklusive zu sein, zumindest gibt es entsprechende Zubuchungsmöglichkeiten für Menüs oder Frühstücksbüffet. Oder ist das nur das bessere Essen?

Kann man ernsthaft für den Preis keine Verpflegung anbieten und an sein Fahrzeug kommt man in den 20 Std. vermutlich auch nicht... Eigentlich schwer vorstellbar, aber bei den norwegischen Preisen würde uns nichts mehr wundern.

Für alle Fälle - ein norwegiches Spezialitätenpaket:
Bananenpaste, Rentierwurst, Polarbrot, Nugatti, etc.


Alternativ prüfen wir auch nochmal die Fähre Larvik - Hirtshals. Statt 20 Stunden fährt sie nur 3:45h und kostet auch nur 150 EUR. Dafür müssten wir von Oslo noch 130 km bis zur Hafenstadt Larvik fahren und hätten dann statt 500 km von Kiel aus nach Hause noch gut 1.000 km vor uns. An einem Tag sicher nicht zu schaffen. Abfahrt ist allerdings schon um 8 Uhr (- 2 Std vorher einchecken). Ankunft in Dänemark um 11.45 Uhr. Dann hätten wir gut 1,5 Tage für den Nachhauseweg, das müsste passen. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, wir sehen erstmal, wie vor voran kommen und wieviel Zeit wir in Oslo noch haben bzw. uns nehmen wollen. So habt Ihr aber einen Einblick in unsere Planungsentscheidungen. Auch unterwegs ist man damit lange nicht fertig.


Wenn jedes Grundstück mehrere km Privatweg hat, gibt es Sammelbriefkästen - überdacht


Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 4/6 - Tage 11-15


Inhalt:

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese





Tag 11: Ronde - Steinloysa, Route: Aursjøvegen



Heute haben wir lange geschlafen. Der Campingplatz war trotz oder wegen der vielen Dauercamper super ruhig. Ausgiebiges Duschen, Frühstücken und Wassertausch lassen uns erst um 11:45 starten. Statt der geplanten Direktfahrt nach Molde und zum Atlantik ging es noch einmal in die Berge. Diesmal via Aursjøvegen, einer weniger bekannten Fjell-Route, aber eine dennoch wunderschöne. Erst geht es durch grüne Täler.


Ein Tunnel wird gerade gesäubert. So haben wir extra nur für uns ein Leitfahrzeug, das uns die 6km Voraus fährt, damit wir als Kolonne - aus 2 Autos - an den beiden Putzfahrzeugen vorbei kommen. Dann geht es bei Finnstedt eine Mautstrecke für 100 NOK hoch. Schließlich geht es über vier 180-Grad-Kehren und durch einen unbeleuchteten, einspurigen Tunnel. Schaffen wir diese Route mit dem Wohnmobil wirklich?


Diese bislang waghalsigste aller Strecken schraubt sich immerhin 1000m ins Fjell hoch. Dabei ist die Straße hier und für die nächsten 74 km unasphaltiert. Zwar fester Untergrund, aber sehr uneben.  Mit viel Schotter unter einem Fahrzeug von über 3t Gewicht und heftigen Seitenwinden in Verbindung mit der Windschnittigkeit einer Einbauschrankwand wird es uns bei teilweise begrenzungslosen Passstraßen doch etwas mulmig.

Ein kleiner Schritt für einen Menschen. Und auch ein kleiner für die Menschheit. Aber ein schöner.


Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 3/6 - Tage 6-10


Inhalt:

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese






Tag 6: Odda - Bergen


Es ist kein Geheimnis, dass Hardanger wie eine große Postkarte mit Panoramablick erscheint. Egal, wohin man sich dreht, blickt man auf einen tosenden Wasserfall oder (je nach Saison blühende) Obstbäume. Nicht zuletzt gibt es hier atemberaubende Straßen inmitten fesselnder Natur und eine große Vielfalt der Eindrücke. Die Straßen in Hardanger haben ihre eigene Geschwindigkeit. Es gilt, sich dem natürlichen Tempo anzupassen. Und das ist wie meist in Norwegen - richtig langsam. Rechnet eher mit 40-50 km/h als mit dem Tempolimit der Landstraßen. Hier befindet sich die Straße auf einem Felsvorsprung an steilen Talhängen oder verläuft buchstäblich durch Apfelplantagen. Vielleicht ist es gerade diese Nähe, die das Besondere der Strecke ausmacht. 



Blick auf den Hardanger-Fjord





Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 2/6 - Tage 1-5


Inhalt:

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese






Tag 1: Köln bis Hamburg



Schöner Himmelsgruß bei Bremen
Am Morgen des 23.08.2014 holten wir das Wohnmobil von McRent in Kerpen ab. Wir hatten uns für einen Dethleffs Globebus T4 entschieden. Dieses Modell hatte den Vorteil, dass es im Heck ein großes Doppelbett mit einem verkürzten Mittelteil hatte. Da konnte das Baby gut zwischen uns schlafen. Die Übergabe und Einweisung dauerte ca. 1 Stunde. Dann ging es zurück nach Köln. Das Packen dauerte viel länger als geplant. Erst nach 5 Stunden kamen wir los. Unser Ziel war eigentlich ein Campingplatz bei Flensburg. Mit dem starken 130 PS Diesel-Motor kamen wir auf der Autobahn gut voran. Aber kurz vor Hamburg hatte das Baby dann doch irgendwann keine Lust mehr. Also fuhren wir den Campingplatz Wildpark - Schwarze Berge in der Nähe von Hamburg an. Hier lernten wir das erste Mal das Campingleben kennen. Niemand an der Rezeption einfach hinstellen und am nächsten Morgen bezahlen. Nett, dieses gegenseitige Vertrauen.


Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 1/6 - Einleitung

Dies ist unser Reisebericht von unserer Reise durch Süd- und Mittelnorwegen im September 2014:
3 Personen fahren in 3 Wochen über 4.000 Kilometer nach und durch Norwegen. War superschön.
So stünde es auf Twitter. Aber hier haben wir ja etwas mehr als 140 Zeichen zur Verfügung.

Inhalt

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese



Dieser Reisebericht wurde von der Frau des Warumduschers und ihm selber gemeinsam verfasst. Der größte Teil abends im Wohnmobil auf dem iPad - der Rest daheim aus dem Gedächtnis. Das erklärt auch, warum sich immer wieder Erzähler und Erzählperspektive ändern. Anstatt alles glattzubügeln, fanden wir es schöner, wenn der jeweils persönliche Erzählstil zum Ausdruck kommt.





Diese Reise war für uns eine Mehrfachpremiere:
  • Erste Reise nach Norwegen
  • Erste Reise mit dem Wohnmobil
  • Erste große Urlaubsreise mit dem damals 9 Monate alten Baby


Zur Einstimmung ist hier das Video unserer Reise:





Reisevorbereitung

Der Plan zur Reise entstand durch die Einladung einer Freundin, die mit ihrer Familie nach Trondheim in Norwegen ausgewandert war. In Verbindung mit sehr inspirierenden Reiseberichten wie z.B. dem von Thomas Kussmaul reifte der Entschluss, dass wir nicht einfach hinfliegen, sondern lieber eine längere Reise durch das Land unternehmen wollten. Hier passte der Anfang der Elternzeit des Warumduschers gut mit dem Alter des Babys von ca. 8,5 Monaten gut zusammen.


Die Route wurde im Voraus grob per Google Maps geplant. Eine Feinplanung haben wir nicht vorgenommen, da wir nämlich keine Ahnung hatten, wieviele Kilometer unser Baby durchhalten würde.


Praktische Babyschale Matrix Light 2
Zusätzlich besorgen wir uns den Reiseführer Norwegen Süd/Mitte aus der Velbinger Reihe. Dieser etwas andere Reiseführer enthielt vom normalen Reiseführer abweichende Beschreibungen, die uns etwas näher an das Land herangebracht haben.


Damit wir das Baby über längere Abschnitte sicher und hüftschonend transportieren konnten, haben wir uns eine besondere Babyschale besorgt. Die Babyschale Matrix Light 2 von Jané hat den großen Vorteil, dass das Kind dank einer Klappmechanik darin sowohl rückwärts sitzend wie auch quer liegend transportiert werden kann. Für eine normale Babyschale werden ja alle 2 Stunden Pausen von mindestens 30 Minuten empfohlen. Dank der Liegeposition konnte der Kleine deutlich längere Abschnitte fahren - und vor allem laaaange schlafen.


Liegend

Sitzend


Und natürlich wurden vor allem für das Baby Lebensmittel eingekauft - für den Fall, dass wir in den Tiefen der norwegischen Hochebenen nichts finden:



Erkenntnis vorweggenommen: Es hätte überall genug Supermärkte mit Babynahrung gegeben.

Quelle: norw.Touristeninformation

Route

Das waren unsere Reiseabschnitte:


Tag 1: Köln bis Hamburg
Tag 2: Hamburg bis Kristiansand
Tag 3: Kristiansand - Egesund
Tag 4: Egesund - Tau (Alsvik), Landschaftsroute Jæren
Tag 5: Tau - Odda, Route: Ryflyke
Tag 6: Odda - Bergen
Tag 7: Bergen - Flam - Route Aurlandsfjell
Tag 8: Flam - Nigardsbreen
Tag 9: Nigardsbreen - Grotli, Route Sognefjellet
Tag 10: Grotli - Ronde, Routen: Gamle Strynefjellsvegen , Geiranger, Trollstiegen
Tag 11: Ronde - Steinloysa, Route: Aursjøvegen
Tag 12: Steinloysa - Kristiansund - Orkanger, Route Atlantikstraße
Tag 13: Orkanger - Trondheim 1 von 4
Tag 14: Trondheim 2 von 4
Tag 15: Trondheim 3 von 4
Tag 16: Trondheim 4 von 4 - Ringebu, E6 und Landschaftsroute Rondane
Tag 17: Ringebu - Oslo 1 von 3
Tag 18: Olso 2 von 3
Tag 19: Olso 3 von 3 - Kiel
Tag 20: Kiel - Köln


Wir haben uns zu einem großen Teil an den norwegischen Landschaftsrouten orientiert. Das sind landschaftlich besonders schöne Strecken durch ein ohnehin schon wunderschönes Land.



Karte von http://www.nasjonaleturistveger.no/de


Die Gesamtroute ist hier bei Google Maps hinterlegt. 

Hier geht es weiter mit
Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 2/6 - Tage 1-5


Samstag, 20. Juli 2013

Wieso nannte Kawasaki die Ninja 650R in Europa anders?

Bildherkunft: Wikipedia

Hier meine Theorie:

München, Oktoberfest 2005

Yoshida Kawasaki (Global Chief Sales Officer von Kawasaki Heavy Industries) und Xaver Pichlhuber (designierter Vetriebschef Europa) sitzen im Hippodrom-Bierzelt, schunkeln und trinken ein Bier nach der anderen. 
Oktoberfest: Quelle toller Ideen
Bilherkunft: http://www.flickr.com/photos/wolfworld/245358696/

Irgendwann meint ein angeheiterter Yoshida in besoffener Offenheit, dass der Name Pichlhuber sogar für eine Langnase ein ziemlich bescheuerter Name sei. Der angesprochene stimmt grundsätzlich zu (der Chef darf ja nicht das Gesicht verlieren). Er erwidert jedoch auch, dass man auch mit doofen Namen erfolgreich sein könne. Ein Beispiel sei der grüne Drachenfreund von Super Mario. YOSHIda versteht die Andeutung nicht, weil er bei Drachen nur an das Wappentier von Kawasaki denkt. Zum Glück. 

Leider bringen zu viele Maß und zu wenig Haxn als Grundlage Pichlhuber dazu, eine noch größere Dummheit zu begehen als den Chef zu beleidigen. Er schlägt diese fatale Wette vor:

Unser Vertrieb und Eure Motorräder sind so gut, dass wir diese auch mit doofen Namen verkauft bekommen.

Freitag, 12. Juli 2013

"Friendly friday" Initiative ! Motor und zwei Räder? Heute grüßt sich einfach jeder.

Ich pendle ja bei gutem Wetter mit dem Motorrad zur Arbeit. Dabei begegne ich natürlich immer wieder anderen motorisierten Zweiradfahrern. Hier gibt es eine ungeschriebene Regel, die ich nicht in der Fahrschule, sondern erst auf meinen ersten Touren gelernt habe:

Motorradfahrer grüßen keine Rollerfahrer.


Das Konzept war mir nicht ganz unbekannt. Wenn ich in meiner französischen Blechdose sitze (Renault Cabrio), dann grüße ich gerne die Fahrer des gleichen Modells. Da Fahrer japanischer Joghurtsbecher zu berichten wussten, dass beim versehentlichen Grüßen italienischer Roller die linke Hand verdorren kann, war ich bislang immer sehr vorsichtig. Allerdings fand ich diese Regel trotzdem sehr unhöflich. Auch Rollerfahrer verdienen einen Gruß. Eigentlich alle - aber wenn man das auf die Spitze triebe, würde man nur noch einhändig oder nickend wie ein Wackeldackel durch die Gegend fahren.

Dass der Freitag ein besonderer Tag ist, kenne ich vom Büro. Hier haben wir auch teilweise die Tradition des "casual friday" übernommen , an dem die Kleidung auch mal bewusst etwas sportlicher ausfallen darf als an deren Tagen - sofern man keinen Kundenkontakt hat. Das Casual Friday-Konzept ist aber bei Motorradfahrern keine gute Idee - da gute Schutzkleidung einfach sehr sinnvoll ist.

Montag, 8. Juli 2013

Kommentar und Reaktionen zu EU-Studie zum Verkehrsskandal

Dies ist ein Folgepost zum Beitrag:
EU-Studie zu Verkehr in Europa: Autofahrer und Motorradfahrer bekommen nicht die Geschwindigkeiten, für die sie zahlen


Der Warumduscher-Kommentar 


Es wurde Zeit, dass die EU-Kommission hier endlich etwas tut. Die noch im Jahre 2010 von der japanischen Regierung vorgeschlagene Abschaltung des Individualverkehrs für immer wäre keine Alternative gewesen. Das hätte uns in die Steinzeit zurückgeworfen und ohne diese Mobilität wären wir auf die Steinzeittechnik der Telekommunikation angewiesen. Daher ist es völlig richtig, dass die EU Kommission auch schon im Jahr 2011 gehandelt hat, ohne überhaupt die Ergebnisse Messungen von 2012 zu kennen. So kündigte sie schon ein Jahr vor Ende der Studie an, Investition von 31 Milliarden € in die Datennetze vorzunehmen. Das ist die Art von Weitsicht, die Europa braucht. Damit zeigt die EU Kommission auch Bürgernähe, da man so auf viele Euro-Strafzettel wegen des neuen Verbots auf mehr als 3 Bürgerbeschwerden pro Tag über EU-Regulierungswut verzichten kann. Bravo!




Kein Einzelfall: Laut Motorrad Online Vergleichstest beschleunigt dieses Kawasaki Ninja 650R Motorrad von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Im Test der Redaktion ist aber schon im 6. Gang Schluss. Gut, dass unsere Politiker hier endlich etwas unternehmen und nicht mehr Äpfel mit Birnen verglichen werden!



 

EU-Studie zu Verkehr in Europa: Autofahrer und Motorradfahrer bekommen nicht die Geschwindigkeiten, für die sie zahlen



EUROPÄISCHE KOMIKSSION



 Bickendorf, den 8.07.2013


Breitbanddienste in Europa: Verbraucher bekommen nicht die Fahrbahngeschwindigkeiten, für die sie Steuern zahlen


Im Durchschnitt verfügen sie lediglich über 74 % der angegebenen Geschwindigkeit, für die sie und die anderen Steuerzahler bezahlt haben. Dies geht aus einer neuen Studie der Europäischen Kommission über Verkehrsfluss hervor. 

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, äußert sich hierzu wie folgt: Dies ist das erste Mal, dass die Differenz zwischen den beworbenen Geschwindigkeiten der Fahrzeughersteller und den tatsächlichen Fahrbahngeschwindigkeiten durch vergleichbare und zuverlässige Daten aus allen EU-Mitgliedstaaten bestätigt wird.“

Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den nationalen Märkten in Europa, die höchstwahrscheinlich auf unterschiedliche Werbepraktiken zurückzuführen sind. „Die Verbraucher brauchen mehr Informationen dieser Art, um fundierte Entscheidungen treffen zu können, ob sich der Kauf eines schnellen Fahrzeugs überhaupt lohnt. Deshalb werden wir eine weitere Studie dieser Art in Auftrag geben. Wir sehen diese ersten Ergebnisse als weiteren Beleg für die Notwendigkeit eines echten vernetzten Binnenmarkts“, sagt Neelie Kroes.
 
Wichtige Ergebnisse der Studie:

Sonntag, 9. Juni 2013

E-POSTSCAN Travel Test: E-Brief zwonull ist cool, aber Klauen stört Vertrauen.

Deutsche Post weltweit - hier Packstation in Dubai (Foto: Warumduscher)
Du willst in den Urlaub fahren, aber trotzdem von unterwegs wichtige Rechnungen und Schreiben lesen, die daheim in Deinen Briefkasten geworfen werden? Du willst oder kannst aber niemanden in Deinem Umfeld beauftragen, alle Deine Post zu öffnen und zu lesen? Dann könnte E-Postscan Travel von der Deutschen Post ein guter Dienst für Dich sein. Könnte.... wenn Du wüsstest, ob der Dienst auch wirklich zuverlässig funktioniert und Du dem Dienstleister vertrauen kannst. Nun. Ich habe den Test für Dich gemacht.
Das Ergebnis in Kürze:
a) Technik: Das Scannen von Briefen und Postkarten klappt sehr gu
b) Vertrauen: Ein verschickter 50 € Schein verschwand spurlos
c) Kundenservice: schnell, aber nur bei Standardfällen



Die lange Story findest Du in diesen Teilen:
  • Der Papierbrief ist Vergangenheit - aber die Vergangenheit lebt putzmunter weiter
  • Die pfiffige Idee - Ein mobiler Urlaubsbriefkasten
  • Der Test vom E-Postscan:
    • Technik
    • Vertrauenswürdigkeit
    • Kundenservice
  • Testfazit

Freitag, 26. Oktober 2012

One Way Carsharing - auch für Autobesitzer praktisch

Carsharing habe ich seit 2001 schon praktiziert, als ich mir damals mit meiner Vermieterin einen Ford Escort geteilt habe. Aber mittlerweile habe ich ein eigenes Auto. Da braucht man sowas doch nicht, oder?

Ich habe mich nun beim Carsharing von Drive Now registriert. Warum? Ich kann damit BMWs und Minis unkompliziert für 29 cent pro Minute in Köln, Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf oder gar San Francisco spontan per Adlerblick oder Smartphone suchen und kann sie nach Fahrt von A nach B einfach beliebig abstellen (ok, nur innerhalb der erlaubten Innenstadtbereiche). Keine Grundgebühr und die Tank- und Parkkosten sind auch schon enthalten.

Mit dem Promotion-Link von Warumduscher.com kannst Du bei der Registrierung sogar super Vorteilskonditionen erhalten 9 ,98 € Registrierungsgebühr statt regulär 29 €. Dazu kommen sogar noch 15 Freiminuten für Dich. Du zahlst also wenig für die Anmeldung und danach wirklich nur dann, wenn Du mit dem Auto unterwegs bist.

Hier ist der passende Anmelde-Link