Freitag, 6. März 2015

Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 6/6 - Nachlese

Inhalt:

Einleitung
Tage 1-5
Tage 6-10
Tage 11-15
Tage 16-20
Nachlese



In diesem Teil werden noch ein paar Sachen nachgetragen, die nicht mit konkreten Reisestationen zu tun hatten und es gibt unser Fazit dieser schönen Reise.


Fotografie

Praktisch: DSRL-Regenüberzug

Die Bilder sind überwiegend mit einer Panasonic Lumix FZ150 entstanden. Hier mein der Kaufbericht dazu.










Für die Bilder in Norwegen habe 2 Zubehörteile gekauft:

1. 

Mit Verlaufsfiltern kann man zu hellen Himmel abdunkeln und so dann die Unterbelichtung der Landschaft verhindern. Theoretisch. Diese Filter hier sind aber mit 35 Euro eher günstiges Spielzeug gewesen. Ihre optische und mechanische Qualität ist .... naja ... gut zum Einstieg in das Thema.




2.

Eine ganz andere Qualität hatte der Graufilter. Der war klasse, um auch bei Tageslicht Langzeitbelichtungen von Wasserfällen und Flussläufen hinzubekommen. Der ND1000 Graufilter erlaubt 10x längere Belichtung ohne das Bild überzubelichten. So kann man dem Wasser so einen weichen, samtigen Look geben:


Ohne Graufilter


Mit ND1000 Graufilter

Was unterwegs wirklich nervig war, war der ständige Sucht der Kamera-Akkus nach Netzstrom. Ich hatte "nur" ein normales Netzteil für 220 Volt dabei. Vor der nächsten größeren Reise werde ich einen Adapter kaufen, der ein Aufladen über den 12V Zigarettenstecker erlaubt.

Daneben kam noch eine GoPro Hero 3 SE Actionkamera inkl. Saugnapf für die Weitwinkel-Filmaufnahmen von der Windschutzscheibe aus zum Einsatz. Und natürlich die unweigerlich die "richtigen" Kameras ersetzenden Smartphones. Hier half natürlich auch die GoPro-App, die Aufnahmen der Kamera per WLAN zu steuern.

Setup für die Roadmovie-Optik


Die Bilder wurden wegen meiner Ansprüche an einen hohen Dynamikumfang der Aufnahmen meist im RAW-Format aufgenommen und dann daheim mit der Software "Adobe Photoshop Lightroom" entwickelt, die ich ein paar Monate vor der Reise als Dauerleihgabe von Samsung erhalten hatte. Nett von denen, nicht wahr?

Die meisten Bilder dieses Beitrag sind auch in meinem Flickr-Album größer und einfacher zu betrachten.


Fazit

Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub. Er kommt in unserer persönlichen Hitliste der schönsten Reiseziele nach ganz weit oben. Und im Gegensatz zu unseren bisherigen ganzen besonderen Reisezielen wie dem Krügerpark in Südafrika liegt es ja fast vor unserer europäischen Haustür. Auf unsere Bucketlist kommt noch, dass wir dieses Land irgendwann gerne einmal mit noch größerer Nähe zur Natur vom Sattel eines Motorrads aus erleben wollen. Dazu dann mehr in 18 Jahren auf diesem Blog.

Die Flexibilität des WoMos war wunderbar, so dass wir nicht wegen vorgebuchter Hotels weiter mussten, obwohl wir gar nicht wollten. Mehr Zeit als 3 Wochen hätten wir sicher auch verbringen können. Wie das ältere Ehepaar, das wir an einem der Aussichtspunkte trafen und meinte: Wir sind unterwegs  seit 7 Wochen. Wie lange es noch wird? Bis wir keine Lust mehr haben oder das Geld alle ist."
Vermutlich ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass letzteres eintritt. Norwegen ist teuer und war es auch der gesamte Urlaub. Dadurch, dass wir ein wenig die Lebensmittelgrenzen bei der Einreise überschritten hatten und so nicht im Supermarkt bis auf ganz wenige frische Dinge einkaufen mussten, ging es aber noch. Und es bleibt dabei, dass auf dieser Reise jeder Cent sein Geld wert war und wir alles genauso wieder machen würden. Der nördliche Teil von Norwegen, die Lofoten, das Nordkap usw. steht ja noch aus. Wir kommen wieder !

Bis dahin bekommen wir bei jeder Erwähnung von Norwegen diesen glänzenden Blick, wenn wir uns an die grandiosen Augenblicke zwischen Fjell und Fjord erinnern:




Zurück zum Start
Norwegen mit Wohnmobil und Baby - 1/6 - Einleitung

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 Blog design by Template Faerie.