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Montag, 21. September 2026

Was eine Stunde Schweigen verändert hat

 


Eine Stunde geschwiegen. Viel über meine Freunde erfahren. Und noch mehr über mich.

„Attila, jetzt halt doch einfach endlich mal den Mund.“

Wir saßen beim Sonntagsbrunch. Frische Brötchen, duftender Kaffee, Freunde und deren Freunde. Die Gespräche gingen von einem Thema zum nächsten. Und ich konnte zu fast allem etwas beitragen: eine Erfahrung, eine Anekdote, eine Geschichte über jemanden, den ich kenne.

Ich bin neugierig, interessiere mich für vieles und erzähle gern. Wenn jemand etwas anspricht, entstehen bei mir sofort Verbindungen. Dazu habe ich etwas gelesen. Etwas Ähnliches habe ich erlebt. Darüber könnten wir doch noch sprechen.

Ich dachte, damit bringe ich das Gespräch voran.

Dann fiel dieser Satz. Und die Erklärung hinterher: Es sei anstrengend, mir zuzuhören. Ich würde immer wieder mich in den Mittelpunkt stellen. Auch dann, wenn meine Geschichten von anderen handelten.

Das war nicht das erste Mal, dass ich so etwas hörte. Aber diesmal erschrak ich über mich selbst. Ich merkte, dass an dieser Rückmeldung etwas stimmte.

Dienstag, 30. November 2021

E-Auto im Test: Polestar 2

Der Polestar 2 ist ein vollelektrisches Auto aus dem Volvo-Konzern. Ich durfte ihn letztens in Köln auf eine Probefahrt mitnehmen. Warum er nicht mein nächstes Auto wurde, aber vielleicht das übernächste, erfahrt Ihr in meinem Testbericht.


 Hier das vollständige Video:



Die technischen Daten und Ausstattungsvarianten könnt Ihr Euch alle auf der Polestar-Homepage anschauen. Ich fasse für mich zusammen: Für schnelle Fahrten von A nach B reicht die Motorisierung locker aus. Ich hatte das Single-Drive Modell ohne Allrad und auch das kann einen gut in die Sitze pressen, wenn man sich auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn-Auffahrt von vorsichtigen 40 Kurven-km/h per Kickdown innerhalb weniger Sekunden vor einen Brummi setzen will.

Dienstag, 10. Dezember 2019

Weitblick auf Köln

Im Sommer hatte ich die Gelegenheit, einen schönen Fotospot zwischen Lohmar und Rösrath aufzusuchen. Er eröffnet einem einen tollen Blick auf Köln. Für gute Fotos ist jedoch ein Teleobjektiv empfehlenswert.

Hier gleich mein Lieblingsbild aus der Serie:


Es ist toll, wie die Perspektive den Blick auf die Stadt komprimiert und die Landmarken hervorhebt. Dazu sieht man gut im Hintergrund, woher der Strom für diese 24/7-Stadt kommt: Aus dem rheinischen Braunkohlerevier, der immer weiter ausgebauten Windkraft und der farbbestimmenden Solarenergie.