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Donnerstag, 1. Mai 2025

Fiese Masche: Autoverkauf mit Spätfolgen

 

Ich wollte nur mein Auto verkaufen. Jetzt bin ich Tatverdächtiger in drei Bundesländern.




04. April 2025, 19:50 Uhr. Ein stinknormaler Freitagabend. Ich stehe vor meiner Tür, drücke einem Rumänen den Autoschlüssel in die Hand – und denke: „Wieder einer dieser Facebook/Mobile/Kleinanzeigen-Marktplatz-Schnapper, 300 Euro in bar für ein Auto ohne TÜV, passt schon.“
Tja. Spoiler: Hat nicht gepasst. Gar nicht.

Verkauf abgeschlossen – Ärger fängt an

Die Jungs kamen mit einem Autotransporter. Drei Mann, einer davon über 60, zwei jüngere, einer davon redet mit mir über „sein Kumpel, Ford-Werk Köln-Niehl, gute Arbeit, schnelle Reparatur“.

Freitag, 8. November 2019

Dieselskandal – Rechtsprechung entwickelt sich geschädigtenfreundlich, Verjährung droht

Gastbeitrag mit freundlicher Übernahmeerlaubnis eines Service-Artikels von anwalt.de:

Zurzeit haben Eigentümer von Dieselskandal-Autos wirklich sehr gute Chancen, einen Ausgleich für die Softwaremanipulation zu erhalten. Sehr viele Landgerichte und auch einige Oberlandesgerichte (z. B. das OLG Köln, Az.: 18 U 70/18) in zweiter Instanz sprechen den Autobesitzern den bezahlten Kaufpreis gegen Rückgabe des Fahrzeugs zu.

Einige Landgerichte sogar ohne Abzug einer Nutzungsentschädigung für die seit Anschaffung gefahrenen Kilometer. Oft lassen sich nach einem Gerichtsverfahren Vergleiche erzielen.
Sie hat gut Lachen. Sie steht vor einem Benziner. Foto: Warumfoto

Dienstag, 22. Oktober 2019

Fridays for Future - Photovoltaik for me

Wir haben uns angesichts der Klimaschutzaktionen wie Fridays for Future mit dem Thema Eigenbeitrag im Eigenheim beschäftigt. 

Dafür haben wir uns von einigen Anbietern für Photovoltaik (PV) beraten lassen. Denn die Sonne schickt ja schon eine ganze Menge Energie runter. Das merken wir vor allem unter unseren Dächern im Sommer deutlich. Die muss sich doch sinnvoll nutzen lassen.

Tetraeder (als Symbol für Kohlenstoff) in Bottrop mit aufgehender Sonne im Hintergrund.


Tatsächlich sieht so eine "Bierdeckel"-Kalkulation gar nicht schlecht aus:

(Sorry für den schlechten Umgang mit dem Zettel. Der lose Transport in der Handtasche tat ihm nicht gut. Ein Klick aufs Bild vergrößert die Darstellung).


Bei einem geschätzten Beispiel-Invest von 5.000€ hat man diesen in 14,6 Jahren raus.


Samstag, 24. Januar 2015

DKB modernisiert mit pushTAN, chipTAN und VISA payWave

http://goo.gl/PlVNe
Die DKB hat auf die Wünsche ihrer Kunden gehört und 3 aktuelle Bezahlverfahren nachgerüstet:

1. pushTAN
2. chipTAN
3. VISA payWave

Ich habe alle drei Verfahren ausprobiert.

Das lange Warten auf die DKB


Die Deutsche Kreditbank (DKB) bietet ein kostenfreies Girokonto, das vor allem das kostenfreie Abheben von Bargeld weltweit allen Geldautomaten erlaubt. Das ist schon in Deutschland praktisch und erst Recht im Urlaub.

Mir fehlten aber seit einiger Zeit aktuelle, papierlose TAN-Verfahren für das Internetbanking. Während ich bei anderen Banken dank mTAN per SMS auf das Mitführen oder Hervorkramen von Listen mit Transaktionsnummern (TAN) verzichten konnte, setzte die DKB noch lange auf die "klassische" iTAN-Liste auf Papier. Gähn.

Im Juni 2013 startete ich daher  die Umfrage, was den Leuten die mTAN wert wäre. Es haben über 1.750 Leute daran teilgenommen und so deutlich ihr Interesse an diesem Bezahlverfahren ausgedrückt. Davon waren auch noch über 70% der Meinung, dass man für dieses moderne Sicherheitsverfahren keine extra Gebühren akzeptieren würde.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Postraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen ein Postunternehmen.

In meinem Blogpost über die +E-POST und ihren Scanservice hatte ich ja berichtet, dass 50 € dem zu scannenden Brief entnommen wurden.

Um hier ein abgewandeltes Zitat von Bertolt Brecht zu verwenden:
Postraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen ein Postunternehmen.

Mittlerweile gab es die Abschlussinformation der Post zum Nachforschungsauftrag:

Freitag, 7. Juni 2013

Umfrage: Was wäre Dir die mTAN bei DKB wert?



Update: DKB hat geantwortet. Siehe unten.

Update 2 (Nov 2014): Die DKB hat die Einführung der mobilen Verfahren pushTAN und chipTAN angekündigt (Danke an Peter für die Info in den Kommentaren). Später, aber immerhin.

Update 3 (Jan 2015): Ich habe die neuen Verfahren ausprobiert und dazu einen Blogpost verfasst.

Original-Beitrag:


Ich bin zufriedener Kunde der Deutschen Kreditbank AG, DKB. Auch bei anderen wurde die Bank in Tests gut bewertet.


Sie bietet mit dem kostenlosen Abheben von Bargeld an allen Geldautomaten weltweit einen großartigen Service. Im Urlaub kann ich einfach an jeden Automaten und sorgenfrei auch Kleinstmengen von Geld abheben. So schleppe ich nie unnötig große Geldbeträge mit mir herum. Das Girokonto mit Internetbanking und die VISA-Karte dabei sind dazu auch noch kostenlos.

Für das Internetbanking vermisse ich jedoch echt das Zahlungsverfahren mit mobiler Transaktionsnummer (mTAN). Hier muss man die Transaktionsnummer nicht mehr per Zettel herumschleppen, sondern bekommt sie per SMS auf ein vorher bestimmtes Handy.

Ich habe heute wieder diesbezüglich beim Support angefragt.
 Der Kundenservice ist super. Die Antwort kam schon nach 7 Minuten. Das Produktmanagement ist aber sowas von Prä-2010 . Die Antwort am 07.06.2013 lautete nämlich

Eine Umstellung auf das mTAN-Verfahren ist in den nächsten Monaten nicht geplant.

Kostenlos ist natürlich immer toll. Aber Service kostet im Zweifelsfall auch Geld. Daher kommt hier meine Umfrage:


Update 31.09.2013:
Da schaut man eine Weile nicht rein und schon sind wir bei 233 Stimmen. Vielen Dank an alle, die sich hier an dem Meinungsbild beteiligt haben. 

Von den sich hier äußernden DKB-Kunden würden aktuell 14,59% bis zu 10 € im Jahr zahlen. Noch mehr, nämlich 16,74% würden sich die mTAN im Einzelfall 0,09 € kosten lassen. Der Großteil von 68,67% sieht die mTAN jedoch als Selbstverständlichkeit für modernes Banking an. Immerhin setzen bedeutende Wettbewerber der DKB das Verfahren schon lange erfolgreich ein. Das Zwischenergebnis wird jetzt an die DKB weitergeleitet.

Die Zahl ist insofern bedeutend, da ich ja keine große Werbung für die Abstimmung gemacht habe und auch mein kleines Blog keine große Stammleserschaft hat. Die Abstimmenden sind also über eine Google-Suche nach mTAN und DKB hier gelandet. Wer die 90-10-1 Regel kennt, weiss dass im Internet von 100 Besuchern maximal 10% in Interaktion treten. So kann das Interesse an dem Thema noch weiter hochrechnen. Viele DKB-Kunden finden also, dass moderne Internetbanken sollten auch moderne Sicherheitsverfahren für eBusiness unterstützen sollten.

Hoffentlich nimmt sich das die DKB-Geschäftsführung zu Herzen. Kostenfreier Bargeldzugang über VISA ist lange kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Wie sich das innovationsarme Ausruhen auf früher erworbenen Lorbeeren auswirken kann, haben Nokia, Blackberry oder - ganz tagesaktuell - LOEWE ja deutlich gezeigt.


Update 11.10.2013:

Die DKB hat auf die Ergebnisse dieser Umfrage auf ihrer Facebook-Seite reagiert:


vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihr Engagement ist bemerkenswert. Die Zufriedenheit unserer Kunden steht für uns an erster Stelle - ebenso wie das Thema Sicherheit. 
Im Sinne unserer Kunden prüfen und beobachten wir die aktuellen Sicherheitsstandards und Sicherheitsverfahren sehr genau. Das Ergebnis Ihrer Umfrage werden wir in etwaige Überlegungen für mögliche TAN-Verfahren einbeziehen.
Viele Grüße,Ihre DKB

Ich finde es sehr gut, dass die Bank hier reagiert hat. In komplexen Banksystemen baut man nicht eben mal so ein mTAN-Verfahren ein. Insofern wird das sicher nicht von heute auf morgen da sein. Aber vielleicht konnten wir dazu beitragen, dass die Priorität dieses Themas höher eingestuft wird als interne Verbesserungen ohne direkte Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit.


Update 10.07.2014:
Dieser Blog-Beitrag wird recht weit oben angezeigt, wenn man bei Google nach "DKB mTAN" sucht und ca. 1.200 Leute haben am Voting teilgenommen. Da scheint es echt eine Nachfrage zu geben.