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| Es ist natürlich nicht Wien. Sondern Paris. Das des Ostens. |
Vor einem Jahr diskutierte ich in Budapest darüber, ob Viktor Orbán überhaupt noch abgewählt werden kann. Heute regiert Péter Magyar. Drei kurze Reels vom ungarischen Nationalfeiertag haben bei mir Freude, Erleichterung, alte Wut und Erinnerungen an die Geschichte meiner eigenen Familie ausgelöst.
Das hier wird wahrscheinlich einer der persönlichsten Texte, die ich bisher auf diesem Blog geschrieben habe.
Es geht um Heimat und Europa. Um Hoffnung und Erleichterung. Um zwei ermordete Großväter. Um einen alten Rabbiner, dem ich begegnen durfte, bevor er wenige Monate später starb. Um einen Ort in Budapest, an dem mir die Geschichte meiner eigenen Familie so nahekam, dass ich den Besuch kaum ausgehalten habe. Und um meine Wut darüber, dass ausgerechnet ein ungarischer Ministerpräsident jahrelang die Nähe zu Wladimir Putin gesucht hat.
Angefangen hat all das mit knapp zweieinhalb Minuten Instagram.
Ich schaue drei Reels aus Budapest.
Hier das erste:
Soldaten marschieren auf. Offiziere werden vereidigt. Gripen-Düsenjets fliegen über die Stadt. Überall ungarische Fahnen.



