Freitag, 13. April 2012

Kaufbericht, Test und Zubehör zur Panasonic Lumix FZ150

Kaufbericht zur Panasonic Lumix DMC-FZ150



Worum geht es?

In diesem Beitrag berichte ich, warum ich mich für eine Kamera aus der Klasse der Superzoomer entschieden habe, warum ich mich dabei für die Panasonic Lumix FZ-150 entschieden habe und welches Zubehör ich als sinnvoll kennengelernt habe. Die Zubehörliste gilt auch im Prinzip für das Nachfolgemodell Lumix FZ200



Warum ich eine neue Kamera brauchte


Vor meinem letzten Urlaub in Südafrika wollte ich meine Casio Exilim EX-Z750 Kompaktkamera und das iPhone 4 um eine bessere Kamera ergänzen. Die haben zwar passable Bilder und Videos gemacht, aber die Möglichkeiten der Bildgestaltung wurden durch kleinen Zoom und langsame Verschlusszeiten doch stark eingeschränkt. Außerdem wollte ich noch mehr kleine Filme drehen.

Klasse statt Masse



Zuerst stand die Frage nach der Klasse der Kamera an:
  • Kompaktkamera
    Ist zwar schön klein, aber hatte ich ja schon. Wird außerdem immer mehr in meinem Alltag von meinem Smartphone abgelöst. Das stellt die Bilder nämlich gleich bei Facebook oder Picasa rein. Also nein.
  • Outdoor-Kamera
    Wäre für's Tauchen klasse, aber hierfür und andere Outdoor-Aufnahmen steht schon lange die GoPro Hero2 (bzw. mittlerweile der Nachfolger, die Hero3) auf der Wunschliste. Leider machen die Outdoor-Kameras wegen der Zugeständnisse ans wasserdichte Gehäude und die Schlagfestigkeit eher mäßige Bilder. Also nein.
  • Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR)
    Ohne Frage das Optimum für Fotografie in hoher Qualität. Aber das Gewicht der vielen Objektive macht das Reisen nicht angenehm. Außerdem kenne ich mich Geek ja. Wenn ich erstmal angefüttert werde, will ich immer mehr Zubehör oder suche ständig nach neuer Alternativsoftware für meine  Also nein.
  • Systemkamera
    Die spiegellosen Kameras bieten viele Leistungen der DSLRs bei kompakteren Abmessungen. Allerdings habe ich dann wegen der vielen Objektive einiges an Folgekosten. Also nein.
  • Travelzoom
    Die kompakten Kameras mit beeindrucken Zooms waren lange meine Favoriten, z.B. die Panasonic Lumix TZ25 . HD-Video, optische Bildstabilsierung, 12 Megapixel-Sensor, 16fach-Zoom, GPS-Geotagging - eigentlich alles drin. Und passt sogar in die Hosentasche. Wollte eigentlich nicht nein sagen, aber da gab es eben noch eine Klasse.
  • Superzoom/Bridge-Kamera
    Diese Kamera-Klasse ist deutlich kleiner und leichter als die DSLRs (zumindest, wenn da ein halbwegs vergleichbares Tele-Objektiv drauf ist). Sie bieten nicht ihre Qualität und Vielfalt, aber decken mit Ihren Zoomobjektiven einen riesigen Bereich zwischen Weitwinkel und Nahaufnahme ab. Um das gleiche mit einer DSRL leisten zu können, braucht man unterwegs 2-3 Objektive, wovon das Teleobjektiv meist ein großer Klotz ist. So habe ich alles beisammen und habe trotzdem eine Bildqualität, die im Bereich der Hobbyfotografie völlig ausreicht. Dieser Kompromiss gefiel mir am besten.

Zoom auf das Bewerberfeld


Danach hatte ich diese Geräte auf meiner "shortlist".


  1. Panasonic Lumix DMC-FZ150
  2. Sony Cybershot DSC HX200V
  3. Canon Powershot SX40
  4. Nikon Coolpix P510

Zum Vergleichen der Modelle gab es die tolle Seite Snapsort.

And the winner is: Panasonic Lumix FZ-150


Ich habe mich schließlich für die Panasonic Lumix FZ150 entschieden.






Bei Snapsort hatte die FZ-150 zwar nicht "gewonnen", aber keine Bestenliste kann einem die Gewichtung individueller Faktoren abnehmen. Mir persönlich waren die herausragenden Videofunktionen, das Speichern von Bildern im RAW-Format, der Blitzschuh für Zubehör und der 12fps Rapid Fire Modus eben wichtiger als noch höhere Zoom-Werte oder höhere Auflösungen beim LCD-Display. Bei Amazon war sie als Versand-Rückläufer (Warehouse-Deal) im Februar 2012 für 420 € zu bekommen.



Besondere Merkmale der Panasonic FZ150

  • Macht tolle Videos
    Full-HD mit 1080P und 50/60 fps oder QVGA-Zeitlupe mit 220 fps. Ein zweiter Zoomhebel am Objektiv minimiert Verwacklungen.
  • Blitzschuh und Micro-Buchse
    Zubehör wie Richtmikrofon, Blitze oder Fernauslöser erweitern Möglichkeiten
  • Gute Bildstabilisierung
    Das O.I.S. sorgt auch bei Autofahrten für scharfe Bilder
  • Kleines Gehäuse
    Prosumer Größe  (124x82x92 mm)
  • Aus- und umklappbarer Bildschirm
    Sehr praktisch beim Filmen und zum Schutz des Displays vor Nasenabdrücken und beim Transport 
  • Speichert Bilder im RAW-Format
    In diesem Format werden viel mehr Details gespeichert als bei JPEG
  • Schnelle Serienbilder
    Nimmt bis zu 12 Bilder pro Sekunde (frames per second = fps) auf
  • Guter Zoombereich
    Von Weitwinkle bis zu 24x Zoom (entspricht 600mm Brennweite bei DSLR) und mit intelligentem Zoom sogar noch mehr. Andere Superzoomer bieten aber noch um einiges mehr (z.B. Nikon P510 mit 42x)
  • Nimmt 3D-Bilder auf
    Habe zwar noch keinen 3D-Fernseher/Monitor, aber irgendwann folgt auch dieses Upgrade



Test-Bilder und Videos

Die Foto-Test-Blogs wie dkamera erschlagen einen an dieser Stelle mit Beispielbildern von irgendwelchen Referenzkarten mit fest definierter Studio-Ausleuchtung, Landschaftsfotos und anspruchsvollen Restlichtaufnahmen. Ich belasse es vorerst dabei, dass der Import der Bilder in iPhoto gut geklappt hat - sowohl JPEG wie auch RAW. Ebenso hat das MP4-Format der Kamera problemloses Importieren meiner HD-Videos (720p-Format) erlaubt.

Update 5.7.2012: Mittlerweile gibt es in einem weiteren Post auch Beispielbilder.

DIE Kamera ist weiblich. Also braucht sie Accessoires


Da dieser Beitrag Auswahl und Kauf der Kamera beschreiben soll, erwähne ich noch das mehr oder weniger sinnvolle Zubehör, dass ich dazu besorgt habe. Als one-stop-shopper habe ich alles bei Amazon besorgt. Sowohl die FZ150 wie auch das Zubehör. Daher zeigen auch alle Links in deren Shop. Natürlich gilt das Zubehör genauso für den Nachfolger FZ200 oder so manche frühere FZ-Modelle.

  • Buch Lumix Superzoom Fotoschule FZ150 / FZ49
    28 €, Das tolle Praxisbuch von Frank Späth erklärt die Kamera Schritt für Schritt. Das machen auch viele Handbücher. Aber in diesem Praxisbuch erfährt man auch, welche Optionen warum sinnvoll sind sieht den Effekt gleich an Beispielbildern. Ebenso wird erwähnt, wovon man lieber die Finger lässt, weil es wie der Digitalzoom Bilder zerpixelt oder weil die Funktion einfach noch unausgereift ist. Dazu kommen noch Kapitel zur Komposition von Fotos und Videos. Super für jeden Einsteiger in die Lumix FZ-Reihe oder generelle Aufsteiger aus der Point-and-shoot Welt.
  • MC-Schutzfilter für die Linse
    ca. 32 €: Der Vorsatzfilter mit 52mm-Schraubgewinde schützt das nicht wechselbare Objektiv vor Staub, Kratzern und Fingerabdrücken. Und glaub mir - die kommen auf jeden Fall. Da ein Filter das Eingangstor des optischen Systems darstellt, sollte man beim Filter nicht an der Qualität sparen.
  • JJC Timer Fernauslöser
    ca. 45 €: Mit dem Timer lassen sich schöne Foto-Reihen machen. z.B. im Gewitter alle 10 Sekunden ein Bild mit Belichtung von 5 Sekunden, um darüber dann Blitze einzufangen. In diesem Nachtbetrieb ist die Hintergrundbleuchtung sehr praktisch. Für Sternenhimmel-Timelapse-Videos ist der Bildsensor der FZ150 zwar zu lichtschwach, aber tagsüber lassen sich damit tolle Zeitrafferaufnahmen erstellen ( Spartipp: Auch ohne externen Timer liefert der Miniatureffekt-Modus der FZ150 schon tolle Aufnahmen dieser Art). Wie der gleich kommende Funkfernauslöser lässt sich das Teil auch als reiner Kabelfernauslöser am Stativ nutzen, wenn man bei langer Belichtungszeit das Wackeln an der Kamera verhindern will.
  • Khalia-Foto Funkfernauslöser
    ca. 35 €. Dieser Funkfernauslöser wird in den Fotoschuh der FZ150 gesteckt und erlaubt Aufnahmen aus der Ferne. Habe dabei Reichweiten von 20m und mehr erzielt. Bei Khalia gab es auch einen Funkfernauslöser mit Timer. Ich wollte aber beides lieber separat haben, da ich nicht will, dass die Battieren/Akkus im Funkmodul mitten in einer Zeitraffer-Fotoreihe den Dienst quittieren.
  • Joby Hybrid Gorillapod
    ca. 30 €, Das Stativ mit den flexiblen Beinen erlaubt das stabile Aufstellen der FZ150 an vielen Orten: Steinen, Geländer oder Auto-Cockpit. Gerade in Verbindung mit dem Fernauslöser sehr praktisch.
  • Mantona Reisestativ
    ca. 10 €: 500g leichtes Reisestativ mit Wasserwaage, Schnellkupplungssystem und Tasche. Nicht besonders stabil, hakelt etwas und ist mit 1,50 Höhe etwas niedrig - aber für den Preis eine tolle Sache. Hier bringt der schwenkbare Monitor der FZ150 seinen Vorteil voll zur Geltung.
    (Nachtrag 14.06.2016: You get what you pay for. Das Plastikstativ ist mir beim Auspacken aus der Tasche auf die Fliesen gefallen. Die Fliesen hielten das aus - das Stativ brach entzwei. Mein nächstes Reisestativ wird wahrscheinlich mehr Metall enthalten - oder Carbon. Je nach aktueller Budgetstimmung.)
  • Hama-Lenspen
    ca, 7,50 €: Kleiner Stift mit Pinsel und Microfaser-Reinigungstuch gegen Sand und Fingerabdrücke auf der Linse (hoffentlich nur auf obigem Schutzfilter)
  • UltraClear Displayschutzfolie
    ca. 2 € (6 Stück): Das Display ist durch die Schwenkbarkeit schon gut schützbar. Ab und zu landet es aber doch aus Versehen mit dem Display nach außen in der Tasche. Sowohl in diesem Moment wie auch beim Herandrücken von mit Sonnencreme eingeschmierten Nasen ist die Zusatzfolie ganz gut.
  • Transcend Class 10 SD-Speicherkarten
    ca. 25 € für 32GB, ca. 8 Euro für 8GB. Wegen der Video- und der RapidFire-Funktion mit 12 fps sollte es mindestens eine schnelle Class 10 Karte sein.
  • Ersatzakkus vom alternativen Hersteller
    ca. 15€, nach 14-Tagen Einsatz sehe ich keine Kapazitätsunterschiede zum Original-Akku. Auch der Akkustand wird korrekt gemeldet. Eine Ladung hielt bei mir ca. 1,5 Tage durch. Es war also immer gut, einen Ersatzakku in der Tasche dabei zu  haben, da mir der Saft mitten am Tag ausging.
  • Mantona Fototasche
    ca. 18 €, Die FZ150 passt sehr gut in die Tasche rein, ebenso wie das wichtigste Zubehör: SD-Karten, 2 Akkus und deren Ladegerät. Damit hat man die Basis für jede Fototour. Für das Extra-Zubehör braucht man dann aber eine Zusatztasche. Die Fototasche passte aber problemlos in mein Citybag, welches dann noch Fernauslöser und das Gorillapod-Stativ aufgenommen hat. Bei Bedarf ließ sich die Last auf 2 Personen aufteilen. Ich habe mir ja extra eine Superzoomer geholt, um keine riesige 10kg-Fototasche mit 3 Objektiven, 4 Linsen und dem riesigen Akkupack rumschleppen zu müssen.
  • Mini-HDMI-Adapter + HDMI-Kabel  (Update 15.4.2012)
    ca. 3,70 €, Damit kann ich die Kamera direkt an einen LCD-Fernseher anschließen, wie sie jetzt immer öfter in Hotels zu finden sind. Da man Qualitätsmängel auf dem doch recht kleinen 0,4 Megapixel-Display der FZ nicht direkt erkennen kann, ist es so praktisch, sie direkt auf einem großen Bildschirm anschauen zu können, ohne gleich ein Notebook mitschleppen zu können. Modernere Fernseher können  zwar auch Bilder per USB-Adapter direkt von der SD-Karte anzeigen, aber ein Samsung-Fernseher im letzten Urlaub konnte dabei nur die 8 GB-Karte lesen. Bei der großen 32er versagte er den Dienst. Mit HDMI bin ich da flexibler. Durch die Kombi von Adapter und Kabel habe ich noch die Möglichkeit, das HDMI-Kabel ggf. woanders zu verwenden.
  • Hoya Cirkularer Polarisationsfilter Pro1 Digital 52mm (Update 22.10.2012)
    Eigentlich wollte ich ja auf Wechselobjektive und Filter verzichten. Aber in der Vorbereitung auf eine Kreuzfahrt bin ich auf der Suche nach Fototipps auf den Polarisationsfilter (kurz: Polfilter) gestoßen. Dieser wird auf das Objektiv der FZ geschraubt und kann vorne gedreht werden. Da er das Licht nur in einer bestimmten Polarisationsebene einfallen lässt, kann er so unerwünschte Reflexionen minimieren, lässt am blauen Himmel Wolken klarer hervortreten und kann das Grün von Wäldern intensivieren. Wenn man sich die Beispielbilder bei den Amazon-Rezensionen anschaut, ist die Verbesserung schon beeindruckend.
    Achtung: Da er eben auch Licht filtert, ist er eher nur ein Schönwetterfilter. Für Innen- oder Nachtaufnahmen sollte er runter - außer man will mit ihm gezielt Reflexionen bei der Objektfotografie eliminieren. Das ist toll für Ebay-Bilder von glänzenden Objekten.
  • Nissin Di 466 Blitzgerät für Olympus 4/3 Leitzahl 33 (105mm) schwarz (Update: 13.05.2013)
    Das nächste Zubehör, das ich anfangs überflüssig fand, war ein externer Blitz. Immerhin hat die Kamera ja einen eingebauten Blitzer und wenn ich wirklich ernsthafter fotografieren will, würde ich mir doch eher eine DSLR statt einer FZ150 holen. Mit fortschreitender Erfahrung zeigte sich jedoch, dass die Kamera an sich schon gute Bilder macht - aber dafür eben auch gutes Licht braucht. Das Lesen in den Foren zeigte, dass ein externer Blitz tatsächlich deutlich zur Bildqualität beitragen kann. Mir halfen einige Foren oder auch Blog-Beiträge bei der Auswahl. Es ist nun der Nissin geworden. Er hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Er unterstützt die E-TTL Belichtungssteuerung von Panasonic, so dass die Kamera dem Blitz mitteilen kann, wenn etwas weniger Blitzpower benötigt wird. Darüber hinaus kann ich den Blitz auch "entfesselt" nutzen, damit das Objekt nicht (nur) von vorne angeblitzt wird, sondern auch von einer anderen Richtung. Das geht zwar nicht per E-TTL-Funk oder Kabel, aber man kann den Blitz so einstellen, dass er auf den eingebauten Blitz der FZ150 reagiert und die Kamera kann im Menü auf diesen Zweitblitz synchronisiert werden. Das setzte ich noch nicht ein, aber es ist toll, dass in der Flagschiff-Linie der Bridge-Kameras von Panasonic auch dieses Profi-Feature eingebaut ist. Wie immer kommt beim Essen der Appetit. Mal sehen, ob noch Softboxen, Reflektoren und anderes Zeug folgen werden. Ein Kollege von mir hat eine schöne Sammlung zusammengetragen und nach Seminaren bei Patrick Ludolph gezeigt, wie damit Portraitbilder den Wow-Faktor bekommen.
  • B.I.G. Blitz-Diffusor Überzug für Systemblitze Der Nissin-Blitz besitzt zwar einen eingebauten Diffusor für weicheres Licht, aber mit diesem Überzug kann man noch besser das "Totblitzen" seines Motivs vermeiden. Die Textilausführung hat den Vorteil, dass man sie ganz einfach zum Blitz in die Transporttasche packen kann und so weiterhin relativ kompakt und leicht beim Transport bleibt.
  • LED-Videoleuchte CN-B150, 980 Lux, Video Light, LED Panel für Camcorder, Kamera & Videokamera  Da bei mir das Filmen genauso wichtig ist wie das Fotografieren, musste bei mir natürlich auch hierfür Licht her. Denn während die FZ150 bei Tageslicht großartige Bilder aufnimmt und dank "Wolken"-Weißabgleich sogar trotz bedecktem Himmel einen Sonnentag simulieren kann, geht halt ohne Licht nicht viel - außer viel Rauschen im Bild. Da nun bei mir eine Hochzeitsdoku mit schummerigem Kirchenlicht anstand, musste nun auch ein Videolicht her. Das geht ab 20 € für eine Chinafunzel mit 6 LEDs los und endet bei 400 € für Profi-LEDs noch lange nicht. Aus diversen Besprechungen und Erfahrungsberichten zeigte sich, dass die Videoleuchte von Nanguang (OEM-Artikel, der aber immer mit CN-B150 auftaucht) für knapp 99 € einen guten Kompromiss aus Qualität und Preis darstellt. Die Leuchte bringt richtig viel Qualität ins Bild. Während sonst nur dunkles Pixelrauschen auf dem Bild zu sehen wäre, sind so auch Aufnahmen von Parties am Abend möglich. Und wenn einem beim Zusammenpacken in der Nacht noch ein kleines, schwarzes Zubehörteil auf den Boden kullert, kann man die Leuchte wunderbar zum Suchen nutzen.
  • Flycam DSLR-nano Steadycam+Quick Release Für statische Aufnahmen habe ich ja die oben beschriebenen Reisestative sowie noch ein älteres Sony-Videostativ. Aber für bewegte Aufnahmen sind die natürlich nicht so toll. Hierfür gibt es die Profilösungen der Firma Steadycam. Die sind für einen Hobbyfilmer natürlich außerhalb der finanziellen Reichweite. Dafür haben mich immer wieder die Aufnahmen vom Videofilmer Devin Graham fasziniert. Er nutze dafür ein Glidecam-Schwebestativ, um geniale Videos wie das hier von Hawaii zu erstellen. Die sind schon günstiger, aber kosten immer noch soviel wie die FZ150 an sich. Daher habe ich mich hier für die LowCost-Variante Flycam entschieden. Das ist ein indischer Nachbau der Glidecam. Allerdings ist das keine Sache, die man mal eben so einsetzt. Das saubere Ausbalancieren und das "Fliegen" mit der Cam ist eine echte Übungssache. Ich selber brauche wohl noch eine ganze Weile, bis ich passable Ergebnisse erreiche, die ich vorzeigen will. Allerdings ist nach ersten Tests in mir der Verdacht aufgekommen, dass bei diesem Thema die zu leichte FZ150 einfach nicht ausreicht. Um genug Stabilität in die Aufnahmen zu bekommen, braucht man wohl eine viel schwerere DSLR, die dem ganzen Konstrukt mehr Massenträgheit gibt und das Original von Glidecam, welches einfach bessere Kugellager und ein besseres System zum Einstellen des Balancepunkts hat. Aktuell reicht ein kleiner Windstoß, um die Kamera herumschwingen zu lassen. Aber wer weiß - vielleicht führe ich noch nicht richtig. Denn die fehlende Masse kann natürlich auch ein Vorteil sein - der Arm ermüdet viel langsamer. Die FZ150 mit festem Objektiv sorgt auch dafür, dass man nicht ständig neu Ausbalancieren muss, wenn man einmal den Schwerpunkt gefunden hat. 
Wer bis hierhin gelesen hat, merkt, dass es auch mit einer Bridge-Kamera kein Problem ist, genug Zubehör für die Fototasche zu finden. Im Gegensatz zur DSLR ist es aber eben eine Tasche und kein Rucksack. Dazu kann man das ganze Zubehör auch gut weglassen und nur die Kamera mitnehmen und ist trotzdem für die allermeisten Schnappschüsse von Makro bis Supertele perfekt gerüstet.

Hier noch ein paar ganz allgemeine Hinweise (Quelle: Titanic-Newsticker)

Digitalkameras – darauf sollten Sie beim Kauf achten:
  • Die Kamera hat Knöpfe
  • Die Kamera ist leichter als zwanzig Kilogramm
  • Die Kamera steht nicht in Flammen
  • Die Kamera fängt die Seelen von Menschen ein und bannt sie für immer in ein gräßliches Zwischenreich (SD-Karte)
  • Die Kamera liegt verpackt in einem Laden und nicht in den Händen eines Touristen, der Sie Ihnen mit großen Gesten überreicht, bevor er sich zu seiner betrügerisch lächelnden Familie gesellt
  • Kameras, die über zwanzig Zentimeter lang sind, ein struppiges Fell haben und beißen, sind häufig Wiesel – meiden!
  • Die Kamera geht kaputt, wenn sie runterfällt – am besten schon im Laden testen

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Herzlichen Dank!
Auch ich habe mich für diese Kamera entschieden, da ich vorher u.a. eine analoge Spiegelreflex hatte und mir die Tasche plus Objektiven immer zu viel "Gedöns" waren. Wollte was "einfacheres". Auf der Suche nach optimalem Zubehör bin ich auf diese Seite gestossen und finde es sehr hilfreich, werde sicherlich auch einiges davon bestellen. Vielen Dank also für deinen Bericht. Grüsse von einer Hannoveranerin

Warumduscher hat gesagt…

Es freut mich, dass meine Einkaufsliste auch anderen Orientierung geben konnte. Viele Grüße nach Hannover und viel Spaß beim Fotografieren und Filmen. Vielleicht liest man sich ja auch im http://www.lumix-forum.de .

Anonym hat gesagt…

Super Danke ich stand heute auch vor der Entscheidung !!!!!!Und habe mich auch für die FZ 150 entschieden die meine alte FZ18 die auch super war ablöst .Danke nochmal für deinen Beitrag

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