Montag, 11. November 2019

Zoom-Horst mit Kamera-Karma

Wir waren heute mit 3 Familien in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Dort hatte ich heute einen Moment, der mich hart geschockt hat. Ich wurde zum Horst.

Aber erstmal vorweg eine lange Rückblende: Wenn mich jemand fragt, wann ich mit der Fotografie angefangen habe, ist meine Antwort 2012. Da hatte ich auf meinem Südafrika-Urlaub mit einer Panasonic Lumix FZ150 meine erste Kamera mit RAW-Support und habe das erste Mal Bilder nach Drittelregel komponiert. Das war auch im Prinzip der Startpunkt für den ersten Beitrag in diesem Blog.

Meine Entscheidung für eine Bridge-Kamera als Reisekamera wurde auf dem Tafelberg bei Kapstadt bestätigt. Dort rannten immer wieder die kleinen murmeltierartigen Klippschliefer (Dassies) herum.

Diesen Schnappschuss bekam nur ich erfolgreich geknipst



Als ich gerade so einen ablichtete, hörte ich neben mir eine Stimme im vertrauten Ruhrpottslang rufen: "Monika, bring ma schnell die Fototasche bei mich bei. Da is dat falsche Objektiv drauf." 

Ich grinste (hoffentlich nur) innerlich, weil das possierliche Tierchen schon längst vor einem der kreisenden Raubvögel geflüchtet war, bevor mein Nachbar seine Canon-Kamera mit dem grauen 70-200er bewaffnen konnte. In meinem Geiste taufte ich Monikas Mann Horst. Ich der Zwischenzeit hatte ich dank festem Zoomobjektiv der Lumix FZ150 mit Brennweiten 25-600mm KB-Aquivalent schon längst fotografiert und einige Sekunden gefilmt.

Tja, falsche Objektiv- bzw. Systemwahl, lieber Horst.

Heute fragte mich nach dem Besuch der Lemureninsel eine Freundin, ob ich auch ihren Sohn beim Streicheln des Vari fotografiert hätte. Nein, war meine Antwort. Er stand ja direkt neben mir und ich hatte nur ein 70-200er Zoomobjektiv auf meiner Lumix GX80 drauf.

Tja, Karma is a bitch und heute war ich Horst.


So sah der Vari im Teleobjektiv aus. Ein Kind hätte ich da leider nicht mehr draufbekommen.

Hier meine filmische Hommage an die Klippschliefer (Dassies):


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