Donnerstag, 22. Juni 2017

Kühlung für Hitzköpfe im Büro

Heute ist mit 35 Grad angesagter Höchsttemperatur wieder so ein Tag, an dem die klimatisierten Arbeitsplätze in Rechenzentren oder Weinkellern besonders begehrt sein dürften.

Bei mir im unklimatisierten Großraumbüro habe ich da weniger gute Möglichkeiten. Vor allem verliere ich immer wieder die Diskussion um den sinnvollen Zeitpunkt des Fensterschließens.

Einigen Kollegen sind die Gesetze der Thermodynamik egal. Selbst wenn genügend Physiker nachgewiesen haben, dass Energie immer von Warm zum Kalt fließt, lassen sie die Fenster fast den ganzen Tag auf. "Weil dann immerhin kühlende Luft kommt und es nicht so stickig ist" ist dann die schöne Begründung. ​Der Hinweis, dass das die Verdunstungskälte der hereinströmenden Hitzeluft nur kurzfristig kühlt und am Ende es hier drin unnötig warm wird, verfängt in den überhitzten Gehirnen der Frischluftfanatiker nicht.

Also muss ich mir eigene Möglichkeiten schaffen. Neueste Variante bei mir: Ultraschall-Wasserzerstäuber​ vor einem Tischventilator. Das kann zumindest mein lokales Schreibtischklima etwas erträglicher machen. Es muss ja auch nicht objektiv super kühl werden, sondern ich bin schon happy, wenn es bei mir etwas kühler als bei den Kollegen ist.

Die Experten für Raumlufttechnik lächeln über den Kühlgewinn und die Effizienz nur müde. Aber für den Laien sind es eben oft die kleinen Unterschiede, die zwischen Freude und Frust entscheiden. Ein Jahresgehalt von 100.000 € finde ich nur solange super, bis ich herausbekomme, dass alle anderen Kollegen mindestens 110.000 € verdienen (ist experimentell sogar bei Primaten dokumentiert).

Mittwoch, 31. Mai 2017

Panasonic Lumix GX80 - Kaufbericht und Test

Wer richtige Fotos machen will, braucht eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR). Diesen Satz würden die Fans von Canon oder Nikon sofort mit sattem Umklappen ihrer Spiegelauslöser bejahen. Warum man auch mit anderen Kameras richtige Fotos hinbekommt und warum ich mich dafür für eine Lumix GX80 entschieden habe, beschreibe ich hier in diesem Blogpost.

Welche verschiedenen Kamera-Kategorien es so gibt, habe ich schon in meinem damaligen Post zur Panasonic Lumix FZ150 beschrieben. Damals bin ich bei einer Bridge-Kamera gelandet. Mit der habe ich tolle Bilder und Videos gemacht. Reisen nach Südafrika, Norwegen oder Spanien wurden damit eindrucksvoll eingefangen.

Warum dann noch eine neue Kamera wie die Lumix GX80, wenn man schon einen tollen Allrounder im Rucksack hat? Reicht ein Alter von 6 Jahren für eine Weichenstellung zum Abstellgleis? Nun, wie soll ich es ausdrücken? Es lag nicht an ihr, es lag an mir. Ich wollte meinen fotografischen Horizont schon lange erweitern und war nun auch bereit, das von mir bislang so gern umschiffte Thema Objektivsammlung anzugehen. Das Gewicht ist dabei weniger das Thema, sondern die Diskussionen mit der besten Ehefrau von allen. Erst um das Anschaffungsbudget und dann beim Fotografieren, wenn mal wieder das falsche Glas im falschen Moment vor dem Sensor hängt. Aber nun war ich bereit.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Produktmanagement Manifest


Produktmanagement Manifest

Ich bin ein Produktmanagement Profi.


Ich fühle mich berufen, dem großartige Produkte auf den Markt zu bringen. Produkte, die meine Kunden begeistern. Produkte, die hochprofitabel für mein Unternehmen sind. Produkte, die dazu beitragen, dass Menschen auf neue Art arbeiten und leben.
Im Rahmen der Produktpflege gibt es tausende von kleinen Entscheidungen die getroffen und Aufgaben die erledigt werden müssen. Deren Gesamtheit kann sich zu phänomenalen Produkten 
addieren. Ich habe mich entschieden, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass das auch erfolgt.

Ich bin ein Experte in allen Belangen meines Produktes: Kunden, Markt, Technologie, Wettbewerb, Vertriebskanäle, Presse, Analysten, Trends und alles andere muss Berücksichtigung finden, damit wir Erfolg haben.

Ich habe eine klare Vision für meine Produkte und entwickle erfolgreiche Strategien, die sich in Übereinstimmung mit den Zielen meines Unternehmens befinden und sicherstellen, dass sich unsere Investitionen in Zeit, Geld und Energie auszahlen.

Montag, 6. Juli 2015

Digitale Passbilder bei der Internetstadt Köln Version 0.9 - tolle Idee, jecke Umsetzung

Die Stadt Köln bietet seit dem 2.5.2014 an, die für den Ausweis notwendigen Passbilder rein digital an das Amt zu übermitteln. Das ist in der Theorie eine großartige Idee.

So sähe mein Ideal aus:
Während ich in der Wartehalle sitze und weiß, dass ich wegen der 5 Leute mit Wartemarken vor mir noch ca. 1h brauche, um zu dem Sachbearbeiter zu kommen, der wirklich arbeitet und nicht mit den Kollegen einen Plausch hält, kann ich die Zeit nutzen, um das notwendige Bild für einen Pass selber zu produzieren:

1. App downloaden (0 €)
2. Selfie mit Biometrie-Schablone machen
3. Vom Sachbearbeiter Transaktionscode bekommen
4. Per App das Bild übermitteln. Fertig.




Möglich wären also:

  • Toller Bürgerservice
  • Sehr kostengünstiges Verfahren für das Amt (Scannen fällt weg) und den Bürger (Papierfoto fällt weg)
  • Kein Qualitätsverlust durch erneutes Scannen
  • Wiederverwendbarkeit der Bilder für mehrere Ausweise


OK. Die so innovativ ist die Internetstadt Köln dann doch wieder nicht.


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