Montag, 8. Juli 2013

Kommentar und Reaktionen zu EU-Studie zum Verkehrsskandal

Dies ist ein Folgepost zum Beitrag:
EU-Studie zu Verkehr in Europa: Autofahrer und Motorradfahrer bekommen nicht die Geschwindigkeiten, für die sie zahlen


Der Warumduscher-Kommentar 


Es wurde Zeit, dass die EU-Kommission hier endlich etwas tut. Die noch im Jahre 2010 von der japanischen Regierung vorgeschlagene Abschaltung des Individualverkehrs für immer wäre keine Alternative gewesen. Das hätte uns in die Steinzeit zurückgeworfen und ohne diese Mobilität wären wir auf die Steinzeittechnik der Telekommunikation angewiesen. Daher ist es völlig richtig, dass die EU Kommission auch schon im Jahr 2011 gehandelt hat, ohne überhaupt die Ergebnisse Messungen von 2012 zu kennen. So kündigte sie schon ein Jahr vor Ende der Studie an, Investition von 31 Milliarden € in die Datennetze vorzunehmen. Das ist die Art von Weitsicht, die Europa braucht. Damit zeigt die EU Kommission auch Bürgernähe, da man so auf viele Euro-Strafzettel wegen des neuen Verbots auf mehr als 3 Bürgerbeschwerden pro Tag über EU-Regulierungswut verzichten kann. Bravo!




Kein Einzelfall: Laut Motorrad Online Vergleichstest beschleunigt dieses Kawasaki Ninja 650R Motorrad von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Im Test der Redaktion ist aber schon im 6. Gang Schluss. Gut, dass unsere Politiker hier endlich etwas unternehmen und nicht mehr Äpfel mit Birnen verglichen werden!



 

Redaktions-Hinweis

Die Transparenzrichtilinien des Deutschen Journalistenverbands für sauberen Journalismus gebieten es offenzulegen, dass der Autor dieses Beitrages und des Kommentars hauptberuflich bei einem Internet-Serviceprovider (ISP) arbeitet. Es ist nicht auszuschließen, dass er aufgrund ökonomischer Abhängigkeit, stark vereinfachend Parallelen zwischen Verkehrsnetze gezogen hat, die Waren, Personen oder Daten transportieren.  Auch ist es strittig, ob die Umstellung von  künstlichen Monopolen auf natürlichen Monopole die Volkswirtschaft weiterbringt. Zumindest merkte das ein Bonner TK-Konzern an.

Wenn Sie mehr zum Thema Breitbandmisswirtschaft wissen wollen, wenden Sie sich bitte an den Bundesverband Breitbandkommunkation. Der kann Ihnen genau erklären, wie sehr das Thema Maximalgeschwindigkeit in den Focus der Bundesregierung gerückt wurde und wie massiv sie daher derzeit den Breitbandausbau in Deutschland befördert

Zur Förderung der Binnenpluralität in diesem Blog können Sie hier noch einen Alternativvorschlag für diesen Beitrag einsehen (bei uns in der Redkation liebevoll-neckisch die "Brüsseler Spitzenversion" genannt):
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-609_de.htm


Update #1:

In ersten Reaktionen auf diesen Beitrag reagierten viele Bürger mit Beifall, retweets, "gefällt mir" und +1. Hier beweist die berühmte Musikerin und Umweltaktivistin Deborah Campbell, dass ein Mittelklassewagen aus deutscher Herstellung bei den hierzulande üblichen 13 km/h in der Kölner Innenstadt ganze 18,1 l/km schluckt. Dagegen verbraucht der gleiche Wagen bei 109 km/h auf der 52km langen und nur 1,4 Milliarden € teuren Transsyvanien-Autobahn lediglich 7,89 l/100km .


Damit verbraucht der Wagen bei einem Achtel der Geschwindigkeit mehr als doppelt soviel. Entsprechend freut sie sich, dass durch sinnvollen und massiven Einsatz von Polizisten für die Verhinderung von Hooligan-Gewalt in Fußballstadien auch indirekt die Verlegung von Autos in diese unterentwickelte Region gefördert wird. Das kommt indirekt der Umwelt zugute. Ebenfalls freut sie sich sehr, dass die Bundesregierung von CDU/CSU und FDP sich auch ganz offen und deutlich sichtbar  für die Reduktion der schädlichen Abgase in der EU einsetzt. Da kann Raumsauer seine jährliche Spaßrede über seinen Kampf gegen die Schlafbaustellen bald vom Verfassungsschutz schreddern lassen.



Messung 1: bei 13 km/h werden 18,1 l pro 100km verbraucht

Messung 2: bei 109 km/h werden 7,9 l pro 100km verbraucht

Ebenso positiv äußerten sich Katrin Salzmann , zertifizierte MPU-Beraterin aus Köln und Katja R., Fachanwältin für Verkehrsrecht in Wuppertal. Sie können umweltbewussten Rasern per MPU-Beratung und Rechtsbeistand helfen. Durch schnellen Punkteabbau oder konkretes Hinterfragen der Messbedingungen (Eichung, Ausbildung der Beamten, etc.) kann ein drohendes Fahrverbot möglicherweise vermieden, verzögert oder verkürzt werden. So helfen auch Sie mit, dass Öko-Raser ihr volles Potential an Umweltschonung pro PS  ausschöpfen können.

Warumduscher-Kommentar #2
Damit erreichen wir endlich die Wende im Klimawandel für zukünftige Generationen. Wieder ein fast abgehakter Punkt für die Bucket List: Klimawandel stoppen.
 

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