Donnerstag, 4. Januar 2018

Finaler Post. Dieser Blog endet HIER.

Au revoir. Ich mache jetzt hier mit meinem Blog  Schluss. Habe nämlich keine Zeit dafür.

Der Volksmund sagt: "Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist."

Na gut, eigentlich ist es nicht der Volksmund, sondern ein Zitat von Robert Lembke, aber es passt genauso.

Auf einem vitalen, reichweitenstarken Influencer-Blog tauchen regelmäßig tolle Beiträge auf. Und dann gibt es diesen hier. Ohne vernünftige Posting-Frequenz, Community-Building und mit billig, offensichtlicher Amazon-Monetarisierung bei den Technik-Beiträgen.

"Do it or do it not - there is no try". Master Yoda.




Wenn man etwas macht, dann sollte man es schon richtig machen. Wenn man dann offenbar viele andere Dinge hat, mit denen man seine Zeit verbringt, dann sortiere alte Dinge aus. Sonst wirst Du zum digitalen Messy. Nicht ist trauriger als ein social media Profil oder Blog mit letztem Post von vor 2,5 Jahren. Nun ja, vielleicht eines, das auf Myspace zu finden ist/war.


Bevor hier aber zugemacht wird, kommen hier noch die letzten Blog-Updates zu Leben, Hobbies und Gadgets:


Leben


Kind 2.0


Die zweifellos größte Änderung kam letztes Jahr mit der Geburt meines zweiten Kindes. Das süße Baby macht unsere Familie noch kompletter und schöner. Es macht aber auch Arbeit (siehe Kind 1.0 ) und kostet uns wundervollen Schlaf, den ich so liebe. Statt also abends in die Tasten zu hauen, falle ich oft beim Zubettbringen der Kinder selber neben ihnen in ein Schlafkoma.

Ingress - die Kunst Umwege zu gehen


Mitte 2016 brachte mich ein Freund zum Handyspiel Ingress. Handyspiel ist aber ein wenig zu kurz gegriffen. Es ist ein LALBARMMOLARPG. Klingt wie der original gälische Name eines irischen Whiskeys, ist aber die Abkürzung für Location Based Augmented Reality Massively Multiplayer Online Live Adventure Role Play Game. Oder PokémonGo für Erwachsene. Das Spiel wird nicht nur am Handy gespielt, sondern man muss wie bei der Schnitzeljagd oder beim Geocaching raus in die Welt gehen und an bestimmten Orten den sogenannten Portalen interagieren. Dadurch kommen Stubenhocker vor die Tür und so mancher Einzelspieler kommt auf einmal in eine Gemeinschaft, da das Spiel im Team viel spannender ist als alleine.
Ich bin dort mit dem Agentennamen "Nelkon" bei der Fraktion der Enlightened unterwegs.

In den anderthalb Jahren ist laut laut Agentenstatistik folgendes erfolgt:


  • Bin mit offener Ingress-App 1.706km gelaufen
  • Habe über 6.000 verschiedene Portale besucht
  • Habe beim Feldbau Friedhöfe, Eifeldörfer und einsame Bahnhöfe in der Nacht kennengelernt. Es ist schon ein cooles Gefühl, zu einem Feld beigetragen zu haben, das halb Holland und einen großen Teil von Rheinland und Ruhrgebiet überspannt.
  • Ich war mit tausenden anderer Spieler zu sogenannten Anomalien und Mission Days in Köln, Dortmund, Mannheim und Berlin. 
  • Innerhalb von 365 Tagen habe ich 3605 neue Portalbilder eingereicht.


Fotografie

Ingress war auch ein Booster für mein Foto-Hobby. Um spontan Portalbilder einzufangen, habe ich meine kleine Panasonic Lumix GX80 mit ihrem kompakten 12-32mm Pancake-Objektiv regelmäßig dabei gehabt. Dabei sind nicht nur Portalbilder entstanden.

Mein Flickr-Stream: https://www.flickr.com/photos/radnai/

Mein Instragram-Profil: https://www.instagram.com/nelkon/


Ständig aufgeschoben wurde auch mein geplanter Blogpost über das sinnvolle und eher wenig nützliche Zubehör für meine Panasonic Lumix GX80. Hier noch in Kurzform:

Sinnvoll: Das 25mm f1.4 Panasonic-Leica Objektiv . Mein Immerdrauf-Objektiv ist der 12-32mm Pancake-Zoom, aber das Leica ist mein Lieblingsobjektiv. Diese Standard-Festbrennweite (50mm KB-Äquivalent) fokussiert rasend schnell und zaubert einfach einen geilen Look - vor allem bei Offenblende mit cremigem Bokeh. Es ist zwar nicht stabilisiert, aber Lichtstärke in Verbindung mit dem stabilisierten Sensor lassen mich das nicht vermissen.

Weniger nützlich: 20mm f1.7 Pancake-Objektiv . Eine tolle Linse, die ich gleich nach dem Kit geholt habe. Aber für meine Fotografie meist viel zu langsam beim Autofocus. Deshalb bleibt es mittlerweile fast immer in der Tasche. Freistellung mache ich mit dem 25mm Leica. Wäre nur für "echte" Streetfotografen was, die ein super kompaktes Objektiv mit hoher Lichtstärke für unbewegte Motive suchen.

Bei miesem Wetter oder als Behind-the-scenes-Cam kommt meine kleine GoPro Hero Session zum Einsatz. Kein Meisterwerk der Technik, aber tut ihren Job und das mit wunderbarem Weitwinkel. Hier das jüngste Beispiel:



Adobe hat mich durch ein Black Friday Angebot endlich dazu bekommen, meine dank Samsung kostenlose Version 5.7 von Lightroom durch ein Lightroom CC Abo zu ersetzen. Endlich fällt beim Import der RAW-Bilder aus der GX80 das nervige Zwischenkonvertieren mit dem Adobe DNG Konverter weg. Mit dem inkludierten Photoshop habe ich kaum noch etwas gemacht. Mal sehen, ob sich in 2018 dafür Projekt ergeben.

Technik


Macbook

Letztes Jahr habe ich mein treues MacBook Late 2008 endlich aufs Altenteil geschickt. Es liegt hier zwar immer noch als Backup rum, aber nun werkelt ein Mid 2012 MacBookPro als Rechner. Ja - wir haben mittlerweile 2018. Aber das Ding tut seinen Job anständig. Mittlerweile auch eher selten. Dank Wifi in der Systemkamera hat bei mir auch bei Bildern ein Mobile-First-Workflow Einzug gehalten. Die Bilder landen per App direkt auf dem iPhone und von dort aus dann am gewünschten Veröffentlichungsort. Nur bei Urlaubsbildern kommt alleine wegen der schieren Menge Lightroom beim Sortieren und Aufhübschen zum Einsatz.

Amazon Echo 

Letztes Jahr haben zwei Amazon Echo Dots mit ihrem Zugang zur Amazon's digitaler Assistentin Alexa bei uns Einzug gehalten. Was man damit alles machen kann, hat mein ehemaliger Kollege Dennis Knake wunderbar beschrieben.

Meine persönlich und täglich genutzten Lieblingsfeatures sind:

  • Kinderhörspieljukebox dank Amazon Prime (Unlimited) Abo
  • Digitale Einkaufslistenfüllerin per Zuruf dank Anbindung an die Todoist-App
  • Abspielgerät für Webradio von WDR5 oder eben tolle stimmungsbasierte Playlists von Amazon Prime oder Spotify. 
  • Steuerung für Xiaomi YeeLight LED-Lampen und die altkluge Netz-Steckdose von TP-Link.



Social Media


Twitter

Hier mache ich kaum noch was. Zu wenig Interaktion in meiner Netzwerk-Blase.

Facebook

Hier habe ich meine Fotografenseite "Warumduscher" eingerichtet. Sonst nutze ich das Netzwerk aber immer weniger. Die ganzen ausgefeilten Filter und die Werbung nerven mich immer mehr.

Google+

Ich weiß auch nicht warum, aber die Plattform gibt es immer noch. Nutze ich in erster Linie für Posts rund um Ingress, da hier der Spielehersteller Niantic als ehemalige Google-Tochter vor allem G+ integriert ist.

Instagram

Mein aktuelles Primärmedium für Foto-Posts. Viel höhere Interaktionsrate als bei Flickr, aber natürlich viel eingeschränktere Funktionen. 10-90% des Traffics und der Interaktion sind aber gefühlt nur Instabots, die durch automatisierte Likes, Kommentare und Folgen auf den gegenseitigen Seitenbesuch hoffen (Follow-for-follow). Scheint auch aufzugehen. Habe Profile mit 12 Instaposts und über 3.800 Followern gefunden. Nervt eigentlich. Aber das Ding ist wie Unfall. Man kann nur schwer wegschauen.

Telegram


Das ist innerhalb der Ingress Community der Messenger der Wahl. Dank der Gruppenfunktionen und Channels ist dieser Messenger für mich auch ein tolles Tool für andere Gruppen. Hier findet Ihr mich unter @Nelkon .



Reisen


Nach AIDA-Amazonas, Norwegen-Reise waren wir nun auch noch mit der AIDA auf Tour in Nordamerika (Montreal, Québec, Halifax, Bar Harbor, Boston, New York). Ein ausführlicher Blogpost war geplant, aber der fällt ja nun flach. Dafür poste ich die Reisebilder scheibchenweise auf Instagram oder und ein Video der GoPro auf YouTube eingestellt.




Hmm...eigentlich passiert ja doch eine ganze Menge in meinem Leben und um mich herum. Wäre es nicht gut, man schriebe das einfach mal für sich auf? Wäre es nicht gut, man schriebe es auf und teilte die Gedanken mit anderen, damit sie an den Erfahrungen und Einsichten teilhaben oder sie verurteilen können? Wäre doch klasse, wenn es ein Medium dafür gäbe, das man selber verwalten könnte. Sowas wie ein Blog. Hmm...


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