Sonntag, 28. Juli 2013

Frieden aus der Cloud - wir sollten wie die USA per Killswitch weltweit Leben retten



Viele kennen aus Betrieben die großen, roten Not-Aus-Schalter, mit denen man in Gefahrensituationen die Verselbständigung einer Maschinerie verhindern und so Unfälle verhindern oder gar Leben rette kann. Der englische Namen hierfür lautet Killswitch (Tötungsschalter). Diese Schalter gibt es auch  auch als Softwarefunktionen in iPads oder Amazons eReadern der Kindle Reihe. Sie sollen im Falle von Diebstahl das Gerät unbrauchbar machen und so auch den Missbrauch der darauf enthaltenen Informationen verhindern.


Manager und ADHSler-Service
Manager: Eine tldr-Zusammenfassung des Beitrags finden Sie ganz unten. Scrollen Sie direkt runter und lassen Sie sich nicht von Gedankenketten und Argumenten verwirren.
ADHSler: Alder, scroll gleich runter!

Genau über so eine Funktion berichtete auch Heise im Beitrag "Euro Hawk und NSA: Eine verwirrende Geschichte" .

Darin berichtet Autor Andreas Wilkens dass beim Start, Streckenflug und bei der Landung der Kampfdrohne Euro Hawk Kryptoschlüssel benötigt werden, die vom Operator gesendet und von der Drohne bestätigt werden müssen. Die Generierung dieser Schlüssel liegt bei der US-Behörde National Security Agency (NSA) - auch für die deutsche Drohne.

Bildherkunft: Wikimedia Commons
Wegen des aktuellen PRISM-Skandals regen sich viele Kommentatoren automatisch über den Kontrollwahn der Amerikaner auf. Allerdings finde ich es reizvoll, dieses Thema von einer anderen Seite zu beleuchten.

Denn in diesem Fall verhindert der Tötungsschalter das Töten. Hier ist der Name also kein beschönigender Euphemismus (Beschönigung) wie "Proaktiver Friedenseinsatz" statt Angriffskrieg, sondern das gegenteilige rhetorische Stilmittel der Pejoration ("Verschlechterung"). Das ist neu und dahinter steht viel mehr als man im ersten Moment denkt.
Die Idee dahinter ist nämlich gar nicht so dumm. Pistolen und Panzerfäuste konnten früher einfach so verkauft werden und dann von jedem Deppen auch missbraucht werden. Moderne Waffensysteme sind aber vernetzt und komplexer. Daher verkaufen die ihre Kampfdrohne eben nur unter der Auflage der Missionsfreigabe im Einzelfall weiter. So schränken sie den Gebrauch/Missbrauch durch die Besitzer ein.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Internet Speedtest reloaded - ein Regulierer auf Abwegen


Die Bundesnetzagentur (BNetzA) legt ihre Kampagne zur Qualitätsmessung von Internetanschlüssen wieder auf. Damit habe ich ein Problem. Dieses ist, dass die Aktion wieder mal hauptsächlich populistisch aufgezogen wurde und die Mobilfunknetzbetreiber als die wahren Datenbremser außen vor lässt. Das ist schade, denn Verbrauchertransparenz ist wichtig und auch in meinem Blog fordere ich sowas ja immer wieder ein.

Schon im ersten Versuch wurden von der BNetzA die physikalischen Bedingungen ignoriert. Versuch zwei ist hier nicht besser. Es wird weiter einfach auf gehobenem Stammtischniveau gefordert, dass bei "Bitte ein Bit" immer alle Daten mit theoretischer Maximalpower aus der Zuleitung geschossen kommen sollen. Wieso so eine Zielvorgabe für Qualität nicht sinnvoll und auch die Messung zu ungenau ist, habe ich jedoch schon bei der ersten Runde ausführlich beschrieben.

Bitte ein Bit. Diese Ultraschall-Reihe erklärt, warum so
viele Computernerds zum (Bier)Bauchansatz neigen


Da jedoch nicht alle etwas mit technischen Aufsätzen anfangen können, habe ich auch mal aufgeschrieben, wie so eine Meldung aussähe, wäre die BNetzA oder die EU auch für Autos zuständig:

Dienstag, 23. Juli 2013

Unnützes Wissen: Köln und Bremen haben 1418 die Gründungsurkunde der Hanse verbummelt.

Quelle: Wikipedia
Sie wird zwar heute nicht mehr direkt Hansestadt genannt, aber auch die Stadt Köln gehört(e) zum Kaufmannsbund der Hanse. Daher trägt sie mit Rot und Weiß (Rut un Wiess) die Farben der Hanse noch heute im Stadtwappen.

Hierzu auch Wikipedia:
Es gibt kein Gründungsdatum der Hanse. Sie ist entstanden und gewachsen. Nicht einmal die Zeitgenossen scheinen klare Vorstellungen darüber gehabt zu haben. Als sich der Rat der Hansestadt Bremen 1418 in einem Streit mit Hamburg an Köln wandte und um eine Abschrift der Gründungsurkunde der Hanse bat, antworteten die Kölner, sie hätten vergeblich nach der geforderten Schrift van der fundatacien der Duytzschen hensze gesucht, würden aber weitersuchen und den Bremern die gewünschte Abschrift schicken, sobald sie fündig geworden seien.

Die Suche dauert noch heute an. Das erklärt allerdings auch, warum die Kölner später systematisch alle Dokumente im Historischen Archiv der Stadt gelagert haben. Die jüngste Geschichte hat leider gezeigt, dass es keine gute Idee war, direkt unter dem Stadtarchiv einen einsturzfreudigen U-Bahntunnel zu graben. Wenn die Historiker in 100 Jahren zurückschauen, werden vermutlich im Vergleich dazu die Projekte Elbphilharmonie, Berliner Großflughafen und Stuttgart 21 wie Erfolgsunternehmungen aussehen.

Der schlaue Kölner lernt jedoch dazu und feiert einfach mit anderen Farben als nur rot und weiß weiter:

Video vom Color Run 2013 in Köln

Samstag, 20. Juli 2013

Wieso nannte Kawasaki die Ninja 650R in Europa anders?

Bildherkunft: Wikipedia

Hier meine Theorie:

München, Oktoberfest 2005

Yoshida Kawasaki (Global Chief Sales Officer von Kawasaki Heavy Industries) und Xaver Pichlhuber (designierter Vetriebschef Europa) sitzen im Hippodrom-Bierzelt, schunkeln und trinken ein Bier nach der anderen. 
Oktoberfest: Quelle toller Ideen
Bilherkunft: http://www.flickr.com/photos/wolfworld/245358696/

Irgendwann meint ein angeheiterter Yoshida in besoffener Offenheit, dass der Name Pichlhuber sogar für eine Langnase ein ziemlich bescheuerter Name sei. Der angesprochene stimmt grundsätzlich zu (der Chef darf ja nicht das Gesicht verlieren). Er erwidert jedoch auch, dass man auch mit doofen Namen erfolgreich sein könne. Ein Beispiel sei der grüne Drachenfreund von Super Mario. YOSHIda versteht die Andeutung nicht, weil er bei Drachen nur an das Wappentier von Kawasaki denkt. Zum Glück. 

Leider bringen zu viele Maß und zu wenig Haxn als Grundlage Pichlhuber dazu, eine noch größere Dummheit zu begehen als den Chef zu beleidigen. Er schlägt diese fatale Wette vor:

Unser Vertrieb und Eure Motorräder sind so gut, dass wir diese auch mit doofen Namen verkauft bekommen.

Samstag, 13. Juli 2013

Enthüllungsjournalismus pur: Identität des Warumduschers und Blog-Motto offengelegt

Hausmitteilung der Warumduscherblogverwaltung

Aus Lust, Laune und einem Anfall von journalistischem Ethos wurde die "Über"-Seite überarbeitet.

Dabei sind unsglaubliche Enthüllugen vorgenommen worden. Neben dem knallharten Warumduscher-Journalismus nehmen Whilsteblow-Meldungen eines Ed Snowden aus wie der Schülerpraktikantenbericht über die Jubilarehrung des Kleingartenvereins im pseudojournalistischen Teil ihrer inhaltskostenlosen WerbeprospektverteilhülleLokalzeitung:
  • Offenlegung der Identität des Blog-Betreibers (und alle so: "Na endlich, Attila")
  • Neues Blog-Motto "sharing means caring" ("2 Punkte im Buzzword-Bingo")
  • Themenfocus geschärft "Service-Excellence, Innovationen und Netzthemen" ("5 Punkte")
  • Aspekt der Erneuerung/Verbesserung beim Duschen ("Philosophen-Freak")

Inspirierendes Video zur Lebenszeit eingebettet:



Wir sind zuversichtlich, dass wir damit unseren werten Leserinnen und Lesern zu einer besser Blog-Erfahrung verhelfen werden.

Stört Sie etwas? Sagen Sie es uns!
Finden Sie etwas toll? Sagen Sie es allen!

Liken Sie die Inhalte deses Blogs möglichst häufig und teilen Sie sie breit über Ihr Netzwerk.
Es gibt jedoch den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie das übertreiben und Ihnen deswegen Gefahr droht, aus den Kreisen Ihrer Facebook-Freunde, Google-Plus-Kreisverwaltung, Xing-Networker oder Twitter-Folgschaft gekündigt zu werden.
In diesem sollten Sie allerdings Ihren Relevanzfilter und Verteilerkreis überarbeiten. Hilft das auch nicht, empfiehlt die Warumduscher-Redaktionsleitung eine social media Abstinenzpause von mindestens 2 Monaten und das Aufsuchen von professioneller Hilfe geistlicher, kollegialer oder psychologischer Art.

Freitag, 12. Juli 2013

"Friendly friday" Initiative ! Motor und zwei Räder? Heute grüßt sich einfach jeder.

Ich pendle ja bei gutem Wetter mit dem Motorrad zur Arbeit. Dabei begegne ich natürlich immer wieder anderen motorisierten Zweiradfahrern. Hier gibt es eine ungeschriebene Regel, die ich nicht in der Fahrschule, sondern erst auf meinen ersten Touren gelernt habe:

Motorradfahrer grüßen keine Rollerfahrer.


Das Konzept war mir nicht ganz unbekannt. Wenn ich in meiner französischen Blechdose sitze (Renault Cabrio), dann grüße ich gerne die Fahrer des gleichen Modells. Da Fahrer japanischer Joghurtsbecher zu berichten wussten, dass beim versehentlichen Grüßen italienischer Roller die linke Hand verdorren kann, war ich bislang immer sehr vorsichtig. Allerdings fand ich diese Regel trotzdem sehr unhöflich. Auch Rollerfahrer verdienen einen Gruß. Eigentlich alle - aber wenn man das auf die Spitze triebe, würde man nur noch einhändig oder nickend wie ein Wackeldackel durch die Gegend fahren.

Dass der Freitag ein besonderer Tag ist, kenne ich vom Büro. Hier haben wir auch teilweise die Tradition des "casual friday" übernommen , an dem die Kleidung auch mal bewusst etwas sportlicher ausfallen darf als an deren Tagen - sofern man keinen Kundenkontakt hat. Das Casual Friday-Konzept ist aber bei Motorradfahrern keine gute Idee - da gute Schutzkleidung einfach sehr sinnvoll ist.

Hörgenuss für daheim und unterwegs

Ich setze daheim und unterwegs unterschiedliche Geräte für die Wiedergabe bzw. Übertragung von Musik ein. Mittlerweile hat sich dabei sogar eine ganz schöne Sammlung bei mir eingefunden. Jedes Gerät hat hierbei seinen besonderen Einsatzort und Einsatzzweck.

Wie die Musik jeweils auf die Abspielgeräte kommt, will ich hier nicht besprechen. Die kann man direkt im Gerät ablegen, von USB-Stick oder SD-Karte lesen, von einem NAS streamen oder gar direkt aus der Cloud. Hier geht es darum, wie die Musik aus dem Gerät möglichst praktisch und gut an Deine Ohren kommt.

Ich beschreibe hier diese Geräte:
  • Logitech Bluetooth Adapter
  • UE Mobile Boombox
  • Apple TV
  • Klipsch S4i
  • Koss Sportapro
  • Wand 1.0 (persönlicher Geheimtipp)

Als Abspielgeräte kommen bei mir zwar bevorzugt Apple-Geräte zum Einsatz, aber nicht nur:
Smartphones: iPhone 4 / Sony Xperia S
Tablets: iPad 2 / Google Nexus 7
Computer: Macbook / IBM Thinkpad mit Bluetooth-Dongle


Welches Gerät für welchen Zweck?

 Zu einer ersten Orientierung hier mal ein Entscheidungsbaum.

Erstellt mit www.draw.io

Dienstag, 9. Juli 2013

De-Mail und PRISM - starke Verschlüsselung wird gebraucht, aber von BSI-Richtlinien behindert

Ende Mai betitelte ich noch einen Blogpost mit "De-Mail und E-Postbrief - im Jahr 2013 noch nutzlose Beta-Versionen".  Darin beschrieb ich die Dienste und verglich Features sowie den Service.
Gerade beim Service machten die Firmen eine nicht so gute Figur.

Management Summary / tl;dr-Version
Ich fragte bei 1&1 nach dem Format für den Upload der Verschlüsselungszertifikate in ihr De-Mail Nutzerverzeichnis. Die Antwort lautete sinngemäß "Wir bieten den Upload dieser speziellen Zertifikate grundsätzlich an, aber unsere Regeln dafür sind so streng, dass sie derzeit niemand auf der Welt erwerben kann."

Nun kommt der zweite Teil mit diesen Inhalten:

  • Deutsche Post versagt doppelt
  • 1&1 De-Mail GmbH antwortet langsamer als Schneckenpost
  • Worum ging es inhaltlich bei der 1&1?
  • Warum brauche ich Verschlüsselung? Ich habe doch nichts zu verbergen
  • Wie muss ein X.509-Zertifikat bei De-Mail aussehen?
  • Mein Fazit: BSI, Regierung und BND erschweren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • Mein Vorschlag zur Lösung: Traut Euch einen Workaround zu bauen
  • Die Antwort von 1&1 komplett

Deutsche Post versagt doppelt


Die Deutsche Post hatte jemanden meine 50 € klauen lassen, die ich zum Vertrauenstest ihres E-Postbrief Travelscans in einen Umschlag gesteckt hatte. Während andere Dienstleister Verantwortung dafür übernehmen, wenn in ihrem Verfügungsbereich geklaut wird, zog sich die Post hinter ihre AGB zurück und beließ es bei einem Ausdruck von Bedauerns. Damit ist sie im Vertrauenstest doppelt durchgefallen.

Montag, 8. Juli 2013

Kommentar und Reaktionen zu EU-Studie zum Verkehrsskandal

Dies ist ein Folgepost zum Beitrag:
EU-Studie zu Verkehr in Europa: Autofahrer und Motorradfahrer bekommen nicht die Geschwindigkeiten, für die sie zahlen


Der Warumduscher-Kommentar 


Es wurde Zeit, dass die EU-Kommission hier endlich etwas tut. Die noch im Jahre 2010 von der japanischen Regierung vorgeschlagene Abschaltung des Individualverkehrs für immer wäre keine Alternative gewesen. Das hätte uns in die Steinzeit zurückgeworfen und ohne diese Mobilität wären wir auf die Steinzeittechnik der Telekommunikation angewiesen. Daher ist es völlig richtig, dass die EU Kommission auch schon im Jahr 2011 gehandelt hat, ohne überhaupt die Ergebnisse Messungen von 2012 zu kennen. So kündigte sie schon ein Jahr vor Ende der Studie an, Investition von 31 Milliarden € in die Datennetze vorzunehmen. Das ist die Art von Weitsicht, die Europa braucht. Damit zeigt die EU Kommission auch Bürgernähe, da man so auf viele Euro-Strafzettel wegen des neuen Verbots auf mehr als 3 Bürgerbeschwerden pro Tag über EU-Regulierungswut verzichten kann. Bravo!




Kein Einzelfall: Laut Motorrad Online Vergleichstest beschleunigt dieses Kawasaki Ninja 650R Motorrad von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Im Test der Redaktion ist aber schon im 6. Gang Schluss. Gut, dass unsere Politiker hier endlich etwas unternehmen und nicht mehr Äpfel mit Birnen verglichen werden!



 

EU-Studie zu Verkehr in Europa: Autofahrer und Motorradfahrer bekommen nicht die Geschwindigkeiten, für die sie zahlen



EUROPÄISCHE KOMIKSSION



 Bickendorf, den 8.07.2013


Breitbanddienste in Europa: Verbraucher bekommen nicht die Fahrbahngeschwindigkeiten, für die sie Steuern zahlen


Im Durchschnitt verfügen sie lediglich über 74 % der angegebenen Geschwindigkeit, für die sie und die anderen Steuerzahler bezahlt haben. Dies geht aus einer neuen Studie der Europäischen Kommission über Verkehrsfluss hervor. 

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, äußert sich hierzu wie folgt: Dies ist das erste Mal, dass die Differenz zwischen den beworbenen Geschwindigkeiten der Fahrzeughersteller und den tatsächlichen Fahrbahngeschwindigkeiten durch vergleichbare und zuverlässige Daten aus allen EU-Mitgliedstaaten bestätigt wird.“

Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den nationalen Märkten in Europa, die höchstwahrscheinlich auf unterschiedliche Werbepraktiken zurückzuführen sind. „Die Verbraucher brauchen mehr Informationen dieser Art, um fundierte Entscheidungen treffen zu können, ob sich der Kauf eines schnellen Fahrzeugs überhaupt lohnt. Deshalb werden wir eine weitere Studie dieser Art in Auftrag geben. Wir sehen diese ersten Ergebnisse als weiteren Beleg für die Notwendigkeit eines echten vernetzten Binnenmarkts“, sagt Neelie Kroes.
 
Wichtige Ergebnisse der Studie:

Bucket List - das Beste kommt noch

Inspiriert durch einen gleichnamigen Blogbeitrag von Jukefrosch dachte über die meine Bucket List nach. Also die Liste der Dinge, die ich in meinem Leben unbedingt noch erleben/erledigen möchte. Die Idee ist gut, so eine Liste online zu führen. Ich habe Einträge seiner Liste als Basis übernommen und habe meine ergänzt. Aber auch über Dinge, die ich schon erledigt habe, fielen mir ein.

Natürlich fiel mir auch gleich der wunderbare Film Bucket List (Deutscher Titel "Das beste kommt zum Schluss") ein. Wer ihn noch nicht gesehen hat, kann ihn guten Gewissens auf seine Movie-Bucket List setzen.

Update 2015 - Start

Die Erwähnung meiner Bucketlist in einem Blogpost von Thomas Mangold habe ich zum Anlass genommen,  meine Liste für 2015 zu überarbeiten. Dazu habe ich viele seiner Einträge in meiner Liste übernommen. Zuerst habe ich 12 Dinge abgehakt, die ich im Gegensatz zu ihm schon im Leben gemacht habe. Das zahlt auf das eigene Zufriedenheitskonto ein. 2014 war ein gutes Jahr. Danach habe ich aber noch 17 neue Einträge in die Liste der offenen Dinge übernommen, bei denen ich sofort innerlich mit "ja, das will ich auch" antwortete. Neue Ziele sind wichtig für die Motivation und zukünftige Zufriedenheitsmomente.
Update 2015 - Ende

Meine Bucketlist


  1. Mit dem Motorrad in den Alpen unterwegs sein. (Erweiterung: Himalaya-Gebirge)
  2. Ungarns große Städte und Landregionen bereisen
  3. Eine Reise um die Welt machen (gerne in mehr als 80 Tagen)
  4. Die Erde vom Orbit aus sehen und Schwerelosigkeit erleben
  5. Einen Ausflug mit Kumpels nach Las Vegas unternehmen
  6. Mit meinen Kindern meinen 80. Geburtstag feiern und selber dazu das (Holo)Video schneiden

Freitag, 5. Juli 2013

In Sensr We Trust

Open letter to Adam Beguelin

founder and CEO of Sensr.net,


I have already covered and promoted your service in my personal blog (German text, use the translation service on the right).
I have some thought I'd like to share with you.
These subjects will be covered:
  1. two factor authentication
  2. basic access protection
  3. end-to-end encryption
  4. local cloud platforms on secure infrastructure

It may seem a little bit pardoxical that I use the most open form of communication in order to write about the sensitive subject of privacy. But I believe that it's a good idea to talk about the principles of freedom, privacy and security in public.
Source: Wikipedia
When everybody has reviewed your data protection concept and agreed on it's high level of security -  then they are more than willing to use your service to hide away their personal, sensitive content without any dangers from the public.

Furthermore it's the 5th of July and the 4th of July has just passed away. This is a very appropriate date to think about restoring the 4th amendment of the US constituion. I won't just give my two cents on this subject. I'll even give five cents. Especially since there is a stamp with Benjamin Franklin on it.

A lot my fellow German citizens are deeply concerned about what they learned about PRISM and the NSA's collection of data. Since I wouldn't consider Kim Dotcom as the usual German and I hadn't thought that I ever, ever would quote him in another than in a despicable way, I have to admit that he made some really good points on this subject in the Guardian's commentary.

A person with a much better reputation is founding father Benjamin Franklin. He said/wrote:

"They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety."

Donnerstag, 4. Juli 2013

Warumduscher oder Fitnessduscher: Hier zeigt sich der Menschentyp

AIDAvita vor der Karibik-Insel Ile Royal
Foto: Warumduscher.com

Frage an Radio Eriwan: Stimmt es, dass sich Tippfehler von PR-Praktikanten in PR-Artikeln leicht korrigieren lassen?

Antwort: Im Prinzip ja.
Aber nur, wenn man ihn findet.
Und eher dann, wenn der Fehler nicht in der Überschrift ist.
Allerdings nicht, wenn dieser Artikel über ein Affiliate-Syndication-Netzwerk auf hunderte SEO-gepimpte Blogs geschoben wird.
Erst recht nicht, wenn dann Google diesen Tippfehler in 2.500 Fällen in seinen Index aufnimmt.
Heutzutage klappt sowas also eigentlich nie.
Ein für mich in diesem Blog besonders erwähnenswertes Beispiel ist ein PR-Artikel über neuartige Duschen der Kreuzfahrtgesellschaft Celebrity Cruises für die PR Agentur noble. Dummerweise brachte da der Vertipper statt "Warmduscher" der Begriff "Warumduscher" hervor.  Dieser Vertipper wurde dann über 2.500 Mal im Netz verteilt. Eigentlich nicht schlimm, aber beim Ego-Googlen fallen mir diese Links eben immer wieder auf und vermüllen meine Ergebnisse. Warum ich mein Blog hier auch ausgerechnet Warumduscher nennen musste, habe ich ja auf meiner Über mich-Seite beschrieben.

Ed Snowden - Ein Held gegen die Stasi-Freier der ganzen Welt


"Proditionem amo, sed proditores non laudo [Den Verrat liebe ich, aber die Verräter lobe ich nicht]"
 Staatsmann und Feldherr Gaius Iulius Caesar (60 v.Chr.)

Heute ist der 4. Juli - Tag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
Passend dazu wird es in diesem Blogpost politisch:
  • PRISM ist nur nebenher Terrorabwehr, aber vor allem Wirtschaftsspionage
  • Warum sich unsere Bundesregierung so leicht erpressen lässt 
  • NSA und GCHQ haben die größte Kinderpornosammlung der Welt
  • Ed Snowden sollte Asyl im Vatikan und den Friedensnobelpreis bekommen

PRISM ist nur nebenher Terrorabwehr, aber vor allem Wirtschaftsspionage


Im Blog der QSC AG erschien letztens neben den üblichen Technikbeiträgen ein richtig guter Beitrag vom Kollegen Dennis Knake unter dem Titel "Geheimdienste außer Kontrolle" zum aktuellen Thema der Datenschnüffelei durch die Geheimdienste der USA und von Großbritannien.  In diesem persönlichen Beitrag führt er aus, dass Hauptzweck der Spionagetätigkeit nicht Terrorabwehr, sondern knallhartes Ausspähen von Wirtschaftsgeheimnissen anderer Staaten ist. Daher gibt er zurecht Tipps, wie man sich über Software wie PGP für E-Mails oder BoxCryptor für Cloudspeicher absichern kann. So erklärt sich auch, warum der deutsche Hersteller der Software BoyCryptor staatliche Fördergelder vom Bundeswirtschaftsministerium erhalten hat. Das sind indirekte Investionen in die Spionageabwehr.
Quelle:
http://www.facebook.com/mirgefaelltdasnicht


Unser BND ist hier zum Glück laut WDR2-Recherchen technisch noch um einiges rückschrittlicher (MP3-Audio-File).


Das klingt ja schonmal gut. Aber warum  mussten wir jüngstens lesen, dass die Bundesregierung von Angela Merkel die Asylanfrage des größten Anti-Spionage-Helden unserer Zeit, den ehemaligen NSA-Zuarbeiter Edward Snowden brüsk abgelehnt hat?

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